Graduiertenkolleg Demenz

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Veranstaltungen
Interview des Monats

Situation und Bedürfnisse türkischstämmiger pflegender Angehöriger von demenzerkrankten Menschen

Terzcan New Kl

Dr. Hürrem Tezcan-Güntekin

Fakultät für Gesundheitswissenschaften, Universität Bielefeld

 
Bibliothek

Öffnungszeiten:

Mo bis Do von 08:00 - 13:00 Uhr

Bibliothek sowie Sekretariat bleiben vom 01.08.2016 bis 15.08.2016 und vom 05.09.2016 bis 09.09.2016 geschlossen.

 
Broschüre zum NAR

Broschuere Deckblatt

 

Das Netzwerk AlternsfoRschung

Altern als Folge von Alterungsprozessen ist beeinflussbar, Alter nicht. Da Altern den Menschen in seiner Gesamtheit betrifft, haben wir das Netzwerk AlternsfoRschung (NAR) gegründet, um interdisziplinär die verschiedenen Aspekte des Alterns zu untersuchen. Der Schwerpunkt des NAR liegt derzeit auf biologischer, medizinischer, psychologischer, soziologischer und ökonomischer Alternsforschung.

Fotos Altern

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ankündigungen

Am Donnerstag, 13. Oktober 2016, 9.30-17.00 Uhr, Alte Aula der Universität Heidelberg, Grabengasse 1, 69117 Heidelberg

Eröffnungskongress des Graduiertenkollegs „MENSCHEN MIT DEMENZ IM AKUTKRANKENHAUS"

  • Menschen mit Demenz im Akutkrankenhaus – psychologische, ethische und juristische Aspekte
  • Menschen mit Demenz im Akutkrankenhaus – Aspekte medizinischer Diagnostik und Therapie
  • Menschen mit Demenz im Akutkrankenhaus – Aspekte der Frührehabilitation
  • Menschen mit Demenz im Akutkrankenhaus – Aspekte von Technik, Training und Nachsorge
  • Präventions-, Therapie- und Rehabilitationspotenziale: wie stellt sich die zukünftige Versorgung demenzkranker Menschen dar?

Moderation: Dr. Birgit Teichmann

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Am Donnerstag, 14. Juli 2016, 17-19 Uhr, Neue Universität, Grabengasse 3, 69117 Heidelberg

NAR-Seminar: „Wohin im Alter?“ - Ältere Migranten in Deutschland und Deutsche, die ihr Glück im Ausland suchen

  • Ältere Migranten – Rückkehr oder Verbleib?, Apl. Prof. Dr. Peter Schimany, Herkunftsländeranalysen, Internationale Forschungskontaktstelle, Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, Nürnberg
  • Situation und Bedürfnisse türkischstämmiger pflegender Angehöriger von demenzerkrankten Menschen, Dr. Hürrem Tezcan-Güntekin, Fakultät für Gesundheitswissenschaften, Universität Bielefeld
  • Liebe, Sex und Pflege – Thailand als transnationaler Raum für das Alter(n) in der Ferne, Prof. Dr. Cornelia Schweppe, Institut für Erziehungswissenschaft, Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Moderation: Prof. Dr. Dr. Konrad Beyreuther

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Ab Mittwoch, 16. März 2016, 17 Uhr, Netzwerk AlternsfoRschung, Bergheimer Str. 20, 69115 Heidelberg, Bibliothek (1.OG)

Lesekreis im NAR: "Bilder von Demenz in der Schönen Literatur"

Im Lesekreis des NAR wollen wir uns im geselligen Rahmen über Bücher oder über die eigenen Erfahrungen mit Demenz austauschen und miteinander diskutieren. Ob Sie das Buch kennen oder nicht, spielt keine Rolle. Mit einer kurzen Einführung zu Beginn jeder Veranstaltung stimmen wir uns gemeinsam auf das Buch ein. Folgende Bücher haben wir für den Lesekreis ausgewählt, ein Exemplar von jedem Buch steht Ihnen in unserer Bibliothek zur Verfügung.

Anmeldung/bei Fragen: germann@nar.uni-heidelberg.de oder im Sekretariat bei Frau Baysalova: 06221-54 81 01.

  • Mi, 16. März, 17 Uhr: Der alte König in seinem Exil, Arno Geiger
  • Mi, 13. April, 17 Uhr: Mein Leben ohne Gestern ("Still Alice"), Lisa Genova
  • Mi, 11. Mai, 17 Uhr: Demenz: Abschied von meinem Vater, Tilman Jens
  • Mi, 22. Juni, 17 Uhr: Small World, Martin Suter
  • Mi, 13. Juli, 17 Uhr: Die Erdbeeren von Antons Mutter, Katharina Hacker & Oma isst Zement!, Daniel Kratzke

Folgetermine und Bücher werden im Lesekreis Ende Juni bekannt gegeben.

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Aktuell

NAR vergibt 11 Promotionsstipendien im Rahmen des von der Robert Bosch Stiftung geförderten Graduiertenkollegs "Menschen mit Demenz im Akutkrankenhaus"

Das zum 01.02.2016 bewilligte Graduiertenkolleg „Menschen mit Demenz im Akutkrankenhaus“ wird für die Dauer von 5 Jahren von der Robert Bosch Stiftung gefördert. Die wissenschaftliche Leitung liegt bei Prof. Dr. Dr. h.c. Andreas Kruse, Prof. Dr. Dr. h.c. Konrad Beyreuther, PD Dr. Jürgen Bauer und Dr. Birgit Teichmann. Ziel des Graduiertenkollegs ist die Erforschung innovativer Ansätze für den Umgang mit Demenz im Akutkrankenhaus. Durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit im Kolleg sollen neue wissenschaftliche Erkenntnisse zur Förderung der Lebensqualität von Menschen mit Demenz während und nach dem Aufenthalt im Akutkrankenhaus erarbeitet werden.  Minipfeil Rot  weiter

 

27.06.2016

Gute Nachrichten aus der Alzheimer-Forschung

AUGSBURGER ALLGEMEINE (04.06.2016)

Dass die Zahl der Alzheimer-Neuerkrankungen in den vergangenen Jahren um 20 Prozent zurückgegangen ist, wird nicht nur auf die Prophylaxe von Herz-Kreislauf-Erkrankungen zurückgeführt, sondern auch auf den besseren Zugang zu Bildung. Wie man mit körperlicher Bewegung, kognitivem Training und der Änderung des Lebensstils dem geistigen Verfall vorbeugen kann, erklärt Prof. Dr. Dr. h.c. Konrad Beyreuther in seinem neuesten Interview mit der Augsburger Allgemeinen Zeitung. Minipfeil Rot  weiter

 

25.05.2016

Bereits ein moderater Temperaturanstieg steigert bei älteren Menschen das Risiko, chronische Krankheiten zu entwickeln oder daran zu sterben

EBIO MEDICINE (06.2016)

Laut einer in der Zeitschrift „EBioMedicine” kürzlich veröffentlichten Metaanalyse erhöht bereits ein moderater Temperaturanstieg weltweit das Erkrankungs- und Sterberisiko bei älteren Menschen ab 65 Jahren.

Ältere Personen, die der Hitze ausgesetzt sind, sterben häufiger an Schlaganfall sowie an respiratorischen und kardiovaskulären Erkrankungen. Es zeigt sich auch, dass starke Wärmebelastungen auch für das Entstehen einer Vielzahl anderer Krankheiten mitverantwortlich sind. So steigt mit der Wärmebelastung ebenfalls das Risiko, an Diabetes mellitus sowie an urogenitalen und Infektionskrankheiten zu erkranken. Dies ist insofern beunruhigend, als Durchschnittstemperaturen eine weiterhin steigende Tendenz verzeichnen und die Zahl der Älteren mit chronischen und degenerativen Erkrankungen weltweit immer stärker zunimmt.

Interessanterweise haben nicht nur Wärmebelastungen gesundheitsschädliche Auswirkungen zur Folge. Auch kalte Witterung führt aufgrund von Erkrankungen der Atemwege zu vermehrten Krankenhausanweisungen und Hausarztbesuchen. Die Ergebnisse der Analyse zeigen somit, dass sich zwar die Auswirkungen extremer Witterungsverhältnisse vor allem in der Häufigkeit der Atemwegserkrankungen niederschlagen, doch können Temperaturschwankungen eine Vielzahl anderer gesundheitlicher Beeinträchtigungen hervorrufen. Die Maßnahmen sollen daher auf die Prävention vielfältiger Erkrankungen ausgerichtet werden.

„Obwohl psychische und neurologische Leiden einen großen Anteil aller Erkrankungen im hohen Alter darstellen, liegen uns bis heute keine ausreichenden Erkenntnisse vor, wie sich Witterungsbedingungen auf die psychische Gesundheit älterer Menschen auswirken“, erläutert die Erstautorin Aditi Bunker vom Netzwerk AlternsfoRschung (NAR) und dem Institute of Public Health (IPH), „dieser Zusammenhang soll in weiteren Studien näher erforscht werden. Wir haben außerdem festgestellt, dass unser Wissen über den Einfluss des Wetters auf die Gesundheit der älteren Menschen in Afrika, Asien, Südamerika und im Nahen Osten noch einige erhebliche Lücken aufweist. Denn die meisten der von uns überprüften 16 Millionen Fälle stammen aus relativ wohlhabenden Ländern, in denen man bereits eine gewisse Anpassungsstrategie an die negativen Auswirkungen des Klimawandels und die Herausforderungen einer alternden Gesellschaft entwickelt hat,erklärt die Forscherin.
Originalpublikation: Bunker, A., Wildenhain, J., Vandenbergh, A., Henschke, N., Rocklöv, J., Hajat, S., & Sauerborn, R. (2016). Effects of Air Temperature on Climate-Sensitive Mortality and Morbidity Outcomes in the Elderly; a Systematic Review and Meta-analysis of Epidemiological Evidence. EBioMedicine, 6, 258–268.

Doi: http://doi.org/10.1016/j.ebiom.2016.02.034

 

09.05.2016

Selbständig wohnen mit smarten Helfern

SENIOREN RATGEBER/ APOTHEKEN UMSCHAU (01.2016)

Moderne technische Assistenzsysteme können den Alltag von Demenzkranken und ihren Angehörigen enorm erleichtern. Doch wie sieht es in der Praxis aus? Birgit Kramer, Stipendiatin im NAR-Kolleg, hat im Rahmen ihrer Dissertation pflegende Angehörige zur Akzeptanz von neuen Technologien befragt. Minipfeil Rot  weiter

 

06.05.2016

Person-Sein zwischen Anspruch und Wirklichkeit – Eine Untersuchung zur Anwendung der Integrativen Validation und der Basalen Stimulation in der Begleitung von Personen mit Demenz – Buchpublikation von Christine Keller, NAR-Kolleg

Buchcover Keller

Die Untersuchung »Person-Sein zwischen Anspruch und Wirklichkeit« basiert auf zwei vielversprechenden emotions- und personorientierten Ansätzen, die für die Pflege und Betreuung von Personen mit Demenz empfohlen werden.

»Person-Sein zwischen Anspruch und Wirklichkeit«. Eine Untersuchung zur Anwendung der Integrativen Validation und der Basalen Stimulation in der Begleitung von Personen mit Demenz Person-Orientierung in der Pflege und Betreuung von Menschen mit Demenz fordert dazu auf, Gefühle und Bedürfnisse dieser Personen in den Fokus des Handelns zu stellen: Empathie, Wertschätzung und Authentizität sind die leitenden Begriffe. Doch was bedeutet dies aus der Perspektive einer Pflege- oder Betreuungsperson im Arbeitsalltag? Denn auch sie ist Person. Darin offenbaren sich die Schwierigkeiten in der Umsetzung dieses Ansatzes.

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11.04.2016

Leben wir vielleicht zu lange?

PSYCHOLOGIE HEUTE (04.2016). Interview mit Prof. Dr. Hans-Werner Wahl

Kann man mit 90 Jahren überhaupt noch glücklich sein? Man kann! Doch wenn der Tod naherückt, wird es oft trüb in der Seele. Der Heidelberger Alternsforscher Hans-Werner Wahl hat ermutigende, aber auch nachdenklich stimmende Erkenntnisse über die letzte Phase des Lebens gewonnen. Minipfeil Rot  weiter

 

08.03.2016

Sport im Alter: Weniger ist oft mehr

RNZ-online (08.03.2016). Interview mit Dr. Michael Schwenk

Es ist nie zu spät, mit dem Sport zu beginnen! Schon kleine Trainingseinheiten wirken sich positiv auf Körper und Geist aus. Der Sportwissenschaftler und Nachwuchsgruppenleiter im NAR Dr. Michael Schwenk, der über die körperlich-sportliche Aktivität im Alter forscht, stellt einige geeignete Sportarten für Senioren vor. Minipfeil Rot  weiter

 

10.02.2016

Bewegung hält das Gehirn fit - Konrad Beyreuther gab Tipps zur Vorbeugung und Früherkennung von Demenzerkrankungen

bkz-online (16.01.2016). Es ist möglich, Demenzerkrankungen vorzubeugen, betonte Professor Dr. Dr. h.c. Konrad Beyreuther. Natürlicher Schlaf und viel Bewegung spielten dabei entscheidende Rollen, verdeutlichte der Gründer und Direktor des Netzwerks Alternsforschung (NAR) an der Universität Heidelberg. Minipfeil Rot  weiter

 
05.02.2016

Studienteilnehmer gesucht: „Bewegung und Training in den Alltag integrieren“ - Testen Sie kostenlos und unverbindlich ein neues Bewegungsprogramm für Seniorinnen und Senioren

Kontakt: Michaela Weber (Sportwissenschaftlerin/Doktorandin in der Arbeitsgruppe „Sport im Alter“), Telefon: 06221/54-8132, weber@nar.uni-heidelberg.de

 

01.02.2016

German Center for Research and Innovation, New York - Interview with Internationally Renowned Aging Researcher Prof. Dr. Konrad Beyreuther

In his interview with GCRI, Prof. Dr. Beyreuther discusses what occurs in the brain of an Alzheimer's patient and how Alzheimer's disease is diagnosed. He addresses the importance of early diagnosis and also shares his thoughts on how far he thinks we are from finding a cure.

 

11.01.2015

 

Neue Videovorträge als Videostream mit Vortragsfolien

NAR-Seminar: Parkinson und Multiple Sklerose - Diagnose, Therapie und Neurorehabilitation (22.10.2015)

 
30.10.2015

Schöller-Forschungspreis für zwei herausragende Arbeiten der Altersforschung verliehen

Anerkennungspreis für Florian Bödecker, Netzwerk AlternsfoRschung: Paarkonflikte bei Demenz

Den mit 5.000 Euro dotierten Anerkennungspreis erhält Dr. phil. Florian Bödecker vom Zentrum für allgemeine wissenschaftliche Weiterbildung an der Universität Ulm und zuvor beim  Netzwerk AlternsfoRschung an der Universität Heidelberg. Von Oktober 2010 bis zum März 2014 forschte Bödecker zum Thema „Paarkonflikte bei Demenz – Vom Finden einer neuen Balance zum Finden einer neuen Basis“. Hauptergebnis: Paare haben vor allem Probleme, externe oder auch gegenseitige Hilfe in Anspruch zu nehmen. Minipfeil Rot  weiter

 

27.10.2015

Änderung des Lebensstils könnte Alzheimer-Risiko abschwächen

Heidelberger Alternsforscher untersuchen Zusammenhang zwischen Cholesterinspiegel und kognitiven Einschränkungen im Alter.

Änderungen im Lebensstil könnten das Risiko mindern, an Alzheimer zu erkranken. Das legen die Ergebnisse einer Studie nahe, die Wissenschaftler des Netzwerks AlternsfoRschung der Universität Heidelberg auf Basis von Daten aus zwei unabhängigen epidemiologischen Studien durchführten. Sie lassen den Schluss zu, dass Menschen, die den genetischen Risikofaktor für Alzheimer ApoE4 tragen, mit einer Senkung des Cholesterinspiegels ihr erhöhtes Risiko für kognitive Einschränkungen reduzieren könnten – vor allem, wenn sie zusätzlich unter Herz-Kreislauf-Erkrankungen leiden. Den Alzheimer-Risikofaktor ApoE4 tragen in Deutschland etwa 20 Prozent der Bevölkerung. Die Forschungsergebnisse wurden in der Fachzeitschrift „Dementia and Geriatric Cognitive Disorders“ veröffentlicht. Minipfeil Rot  weiter

 

20.10.2015

Hengstberger-Preis für hochqualifizierte Heidelberger Nachwuchswissenschaftler

Preisgeld dient der Durchführung von Tagungen zum kognitiven Altern, zur Parkinson-Erkrankung und zur Neuromechanik.

An hervorragende Nachwuchswissenschaftler und Wissenschaftler-Teams der Universität Heidelberg wird auch in diesem Jahr wieder der Klaus-Georg und Sigrid Hengstberger-Preis vergeben. Als Team ausgezeichnet werden Dr. Markus Wettstein vom Psychologischen Institut  / Netzwerk AlternsfoRschung und seine an der University of Exeter (Großbritannien) tätige Kollegin Dr. Elżbieta Kuźma. Weitere Preisträger sind Dr. Anne Mahringer vom Institut für Pharmazie und Molekulare Biotechnologie sowie Dr. Manish Sreenivasa vom Interdisziplinären Zentrum für Wissenschaftliches Rechnen. Die drei Auszeichnungen sind mit jeweils 12.500 Euro dotiert. Das Preisgeld ist für die Durchführung eigener Symposien am Internationalen Wissenschaftsforum Heidelberg (IWH) vorgesehen. Minipfeil Rot  weiter

 

19.10.2015, Berlin

ZEIT Forum Wissenschaft: "Kampf gegen Alzheimer - endlich Hoffnung?"

Im Dezember 1915 starb der Psychiater und Neuropathologe Alois Alzheimer – der Mann, der jener tückischen Erkrankung des Gehirns seinen Namen gab. Hundert Jahre nach seinem Tod ist das Thema Alzheimer aktueller denn je. In diesem Sommer wollen Pharmafirmen erstmals Antikörper gefunden haben, die den Verlust des Gedächtnisses aufhalten könnten. Stehen wir vor einem Durchbruch oder bleibt die medikamentöse Therapie von Alzheimer eine Illusion? Und was ist von dem soeben publizierten Verdacht zu halten, dass Alzheimer in seltenen Fällen übertragbar sein könnte? Die demographische Entwicklung macht jenseits von therapeutischen Ansätzen und epidemiologischen Erwägungen eine Frage wichtiger denn je: Wie soll die Gesellschaft künftig mit der Krankheit umgehen? Gemeinsam mit Experten aus Wissenschaft und Kultur möchten wir diese Fragen beim 59. ZEIT FORUM WISSENSCHAFT erörtern.

Es diskutieren Prof. Dr. Konrad Beyreuther, Molekularbiologe und Gründungsdirektor am Netzwerk Alternsforschung (NAR) an der Universität Heidelberg, Arno Geiger, Autor des Buches „Der alte König in seinem Exil“, Prof. Isabella Heuser, Direktorin der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Charité Berlin, Prof. Stefan Teipel, Klinik für Psychosomatik und Psychotherapeutische Medizin, Universitätsmedizin Rostock sowie stellvertretender Standortsprecher des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen e.V. Minipfeil Rot  weiter

 

24.09.2015

Paarkonflikte bei Demenz - Vom Finden einer neuen Balance zum Finden einer neuen Basis - Buchpublikation von Dr. Florian Bödecker, Graduiertenkolleg Demenz  

​​Buch Boedecker

Die Zweierbeziehung wird im Alter wichtiger, eine Demenz kann aber die Beziehung durch Konflikte gefährden. Den Bestimmungen dieser Paarkonflikte wird in einer qualitativen Interviewstudie Studie nachgegangen.

Vor welchen Herausforderungen stehen beide Partner, wenn ein Partner im Alter eine Demenz entwickelt? Eine qualitative Rekonstruktion der Paarkonflikte zeigt, dass es zunächst darum geht, dass beide Partner eine neue Balance hinsichtlich wichtiger Polaritäten finden müssen (z.B. eingreifen vs. selbständig sein). Später steht das Finden einer ganz neuen Basis für die Beziehung im Vordergrund. Diese Basis hat ihr Fundament in der erhaltenen emotionalen Nähe für den pflegenden Partner und in seinem einbeziehenden Führen, dem die Kontinuität der Person des Menschen mit Demenz und sein vertrauensvolles Sich-Führen-Lassen entsprechen. Für das Auftreten der Konflikte und ihre Bewältigung sind dabei die individuelle Lebensgeschichte, die Beziehungsgeschichte und auch die soziale Unterstützung wichtig.

 

 

21.09.2015

Vielversprechende Ansätze für Therapien gegen Alzheimer

pharma-fakten.de (21.09.2015): Vor Alzheimer fürchten sich viele: Im Alter seine Liebsten nicht mehr zu erkennen, seinen Charakter zu verlieren und schließlich hilflos zu sein, schürt Ängste. Noch gibt es keine Therapie gegen Alzheimer. Professor Konrad Beyreuther, Direktor des Netzwerks Altersforschung (NAR) an der Universität Heidelberg, erklärt im Interview, wie der aktuelle Stand der Forschung ist. Mit einem Durchbruch in der Forschung rechnet er in den nächsten zehn Jahren. Minipfeil Rot  weiter

 

20.09.2015

Wie ein Alzheimerforscher sein Gehirn fit und aktiv hält. Demenzexperte Konrad Beyreuther über die besten Strategien für ein gesundes Gedächtnis bis ins hohe Alter

Kurier.at (20.09.2015): Die Morgengymnastik von Konrad Beyreuther ist speziell: "Ich mache Kniebeugen und zähle gleichzeitig rückwärts: Von 700 ziehe ich abwechselnd sieben und sechs ab – immer nur sieben, das wäre zu einfach. Ich weiß, dass am Ende vier herauskommen sollte. Obwohl ich das schon lange mache, schaffe ich es trotzdem nur zirka vier Mal die Woche." Prof. Dr. Dr. h.c. Konrad Beyreuther, 74, ist Molekularbiologe und einer der weltweit führenden Alzheimerforscher. Er war entscheidend an der Entdeckung der charakteristischen Eiweiß-Ablagerungen (Amyloid-beta) bei der Alzheimererkrankung beteiligt. Nach wie vor arbeitet er als Gründungsdirektor am "Netzwerk Alternsforschung" an der Uni Heidelberg. Minipfeil Rot  weiter

 

30.07.2015

Referenten: Prof. Dr. Konrad Beyreuther,  Universität Heidelberg, und Dr. Mark Schweda, Universität Göttingen.

 

29.07.2015

Ein denkwürdiges Drama um unsere geistigen Reserven

Durchbruch im Kampf gegen die Alzheimer-Krankheit – oder wieder eine Hoffnung, die enttäuscht wird wie bei allen Heilversuchen bisher? Zweifel bleiben. Und immer öfter heißt es: Schon das zugrundeliegende Modell ist fragwürdig. Ein Streitgespräch aus aktuellem Anlass

Frankfurter Allgemeine Zeitung (29.07.2015): Alzheimer-Medikament war bisher so frustrierend, dass manche sich über den plötzlichen Optimismus mehr als wundert. Was ist in der neuen Studie anders? Beyreuther: In der Vergangenheit gab es tatsächlich nur Negatives zu berichten. Wir konnten das Fortschreiten der Krankheit einfach nicht aufhalten. Jetzt haben wir den ersten Nachweis, dass wir mit  bestimmten Antikörpern etwas erreichen können. Der Unterschied zu früher ist: Die Patienten waren diesmal echte Patienten. Sie wurden mit Biomarkern in der Hirnflüssigkeit, Amyloid und Tau, und bildgebenden Verfahren ermittelt. Mit Kernspin kann man die Dicke des Hippocampus ermitteln, die ist bei Alzheimer-Patienten typischerweise deutlich verringert. Und noch aussagekräftiger sind Hirnbilder mit dem Amyloid-PET. Dabei wird das Amyloid mit radioaktiven Substanzen markiert, es ist deshalb in Deutschland zur Anwendung an gesunden Menschen verboten. Minipfeil Rot  weiter

 

25.07.2015

Spiegel (25.07.2015): Die Aufregung um ein Alzheimermittel zeigt, wie sehr sich Pharmaforscher und Kranke nach einem Durchbruch sehnen. Doch schützt die Substanz nur das Gehirn von Gesunden? Das neueste Wunder im Kampf gegen Alzheimer war eine schwere Geburt. In den ersten Versuchen am Menschen zeigte das Mittel Solanezumab, welches das vermüllte Gehirn alter Menschen gleichsam entrümpeln soll, keine klinische Wirkung. Minipfeil Rot  weiter

 

24.07.2015

SRF (22.07.2015, 4:30 Min.): Weltweit sind 44 Mio. Menschen von der Krankheit Alzheimer betroffen. Doch nun keimt Hoffnung, denn im Vorfeld des weltgrössten Alzheimer-Kongresses, melden Forscher mit zwei Medikamenten einen grossen Durchbruch erzielt zu haben. Minipfeil Rot  weiter

 

23.07.2015

FAZ (23.07.2015): Ist das die Wende im Kampf gegen die gefürchtete Alzheimer-Krankheit? Erstmals konnten amerikanische Pharmaforscher bei Demenzpatienten die Zerstörung des Gedächtnisses messbar verlangsamen - mehr aber auch nicht. Minipfeil Rot  weiter

 

20.07.2015

Die Zeit (19.07.2015): Sie sind keine jungen Männer mehr. Colin Masters und Konrad Beyreuther haben ihr gesamtes Forscherleben lang gegen Alzheimer gekämpft. Und sie beabsichtigen zu siegen: "Bevor ich sterbe, will ich eine Therapie sehen", sagt Masters. Das könnte ihm gelingen. Der Demenzfachmann von der University of Melbourne war einer der Hauptredner, als sich die internationale Alzheimer-Szene Mitte Juni am European Molecular Biology Laboratory (EMBL) in Heidelberg versammelte. Das Treffen war perfekt terminiert, denn es scheint, als stehe der Demenztherapie eine Zeitenwende bevor. "Wir sind so zuversichtlich wie noch nie", sagt Beyreuther, der als Molekularbiologe in Heidelberg forscht. Eine Heilung sei zwar nicht in Sicht. "Aber wir werden den Verfall aufhalten können." Minipfeil Rot  weiter

 

14.07.2015

Neue Videovorträge als Videostream mit Vortragsfolien

NAR-Seminar: Menschen mit Demenz im Krankenhaus (18.06.2015)

  • Dr. Marion Bär, Kompetenzzentrum Alter, Institut für Gerontologie, Universität Heidelberg - Wo ist der Patient? Menschen mit Demenz – eine Herausforderung für die Klinik und ihre Mitarbeiter [Video], [Folien]
  • Prof. Dr. Elisabeth Steinhagen-Thiessen, Charité, Universitätsmedizin Berlin, Evangelisches Geriatriezentrum Berlin gGmbH - Menschen mit Demenz im Krankenhaus - die ärztliche Sicht [Video], [Folien]
  • Sabine Schulz, Alzheimer Gesellschaft Mannheim-Selbsthilfe Demenz e.V. - Krankenhaus und Demenz - Was ich als Angehöriger wissen muss [Video]
 
Seitenbearbeiter: E-Mail
Letzte Änderung: 29.07.2016
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