Graduiertenkolleg Demenz

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Interview des Monats

Alter messen !?

Wahl Hw

Prof. Dr. Hans-Werner Wahl
Abt. für Psychologische Alternsforschung, Psychologisches Institut der Universität Heidelberg

 
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Öffnungszeiten:

Werktags von 08:30 - 12:00 Uhr  außer Di, von 08.30 - 11.00 Uhr

 
Broschüre zum NAR

Broschuere Deckblatt

 

Das Netzwerk AlternsfoRschung

Altern als Folge von Alterungsprozessen ist beeinflussbar, Alter nicht. Da Altern den Menschen in seiner Gesamtheit betrifft, haben wir das Netzwerk AlternsfoRschung (NAR) gegründet, um interdisziplinär die verschiedenen Aspekte des Alterns zu untersuchen. Der Schwerpunkt des NAR liegt derzeit auf biologischer, medizinischer, psychologischer, soziologischer und ökonomischer Alternsforschung.

Fotos Altern

 

 

 

 

 

 

 

Ankündigung

Do, 12. Februar 2015, 17 - 19 Uhr, Neue Universität, Heidelberg

NAR-Seminar:  Schlaganfall - Parkinson - Demenz - Gemeinsame Risikofaktoren, gemeinsam bekämpfen?

  • Risiken des Schlaganfalls und seiner Folgen: welche Konsequenzen ergeben sich aus heutiger Kenntnis? - Prof. Dr. Michael G. Hennerici, Neurologische Universitätsmedizin Mannheim
  • Parkinson – Verstehen und Nutzen der Möglichkeiten unseres Gehirns -  Prof. Dr. Daniela Berg, Zentrum für Neurologie,  Hertie-Institut für klinische Hirnforschung,  Abteilung Neurodegenerative Erkrankungen, Tübingen
  • Der Demenz davonlaufen - Prävention, Therapie und Rehabilitation bei Alzheimer Krankheit - Prof. Dr. Konrad Beyreuther, Netzwerk AlternsfoRschung, Universität Heidelberg

 

 

Aktuelles

12.12.2014

Ist Altern doch nur ein Desaster? Drei Wissenschaftler im DAI: Von molekularen Prozessen in der Zelle, dem Kampf gegen Demenz und dem Glück im Alter

Die Hälfte der heute Geborenen könnte hundert Jahre alt werden. Ist das schön für sie? Und was kommt da auf uns alle zu? Drei Experten für das Alter holte sich das Deutsch-Amerikanische Institut zu einer Podiumsdiskussion mit dem Wissenschaftsjournalisten Jörg Tröger. Am einfachsten hatte es Prof. Peter Krammer, Direktor der Abteilung Immungenetik im Deutschen Krebsforschungszentrum. Sein Fachgebiet: der Zelltod. Er sah das Alter allerdings nicht so positiv: „Das ist doch ein Desaster.“ Als Wissenschaftler macht er sich keine Illusionen darüber, dass das Altern in früher Jugend beginnt, und analysiert Moleküle, die ihm das jeweilige Alter eines Lebewesens verraten könnten. „Die einzelne Zelle altert durch molekulare Prozesse“, erklärte Krammer. Er hat auch schon ein Molekül gefunden, das er „Aging Factor One“ nennt, einen Regulator, der mit dem Altern zusammenhängt und dem er mithilfe von Fruchtfliegen auf der Spur ist. Minipfeil Rot  weiter

 

08.12.2014

New Insights on Cellular Nutrient Supply in Model Organism Baker’s Yeast

Uinversität Heidelberg, 05.12.2014: Heidelberg researchers characterise a mostly unknown yeast protease – an enzyme playing a major role in transporting nutrients. Heidelberg researchers have gained new insights on the function of a presenilin-related protein in the model organism baker’s yeast with regard to the regulation of the cells’ nutrient supply: This membrane protein is a protease called Ypf1. It regulates the amount of nutrient transporters making it to the cell surface and controls the absorption of nutrients from the cell’s environment as could be shown by the researchers around Dr. Marius Lemberg of Heidelberg University’s Center for Molecular Biology. In humans, the related presenilin-1 gene, when mutated, is one of the factors which lead to a hereditary early-onset and severe form of Alzheimer’s disease, as Dr. Lemberg says. The scientist collaborated with colleagues in Rehovot, Munich and Freiburg. Their results were published in the journal “Molecular Cell”. Minipfeil Rot  weiter

 

10.11.2014

Bei Tempo 5 macht der Tod schlapp. Netzwerk Alternsforschung: Mobilität ist wichtig – Kann man das Alter messen?

Rhein-Neckar-Zeitung, Heidelberg, 18./19.10.2014: „Ich bin 73 Jahre alt. Es ist die beste Zeit meines Lebens.“ Prof. Konrad Beyreuther,
der Gründungsdirektor des Netzwerkes Alternsforschung (NAR) der Universität Heidelberg, scheint ein leuchtendes Beispiel dafür zu sein, dass das Lebensalter mit dem gefühlten Alter nichts zu tun hat. Wie man das Alter messen kann, war auch das Thema des jüngsten NAR-Seminars in der Neuen Universität. “ Minipfeil Rot  weiter

 

04.11.2014

Neue Videovorträge als Videostream mit Vortragsfolien

NAR-Seminar "Alter messen?!" (09. Oktober 2014):

  • Prof. Dr. Hans-Werner Wahl und Martina Miche, M.Sc., Abteilung für Psychologische Alternsforschung, Psychologisches Institut der Universität Heidelberg - „Ich  bin so alt wie ich mich fühle" – Forschungsbefunde zum subjektiven Altern [Video], [Folien]
  • Prof. Dr. Andreas Simm, Interdisziplinäres Zentrum für Altern Halle (IZAH) - Bio-Indikatoren des Alterns – Was sie leisten können (und was nicht) [Video], [Folien]
  • Dr. Manfred Gogol, Akut-Geriatrie und Reha-Geriatrie, Krankenhaus Lindenbrunn, Coppenbrügge - Funktionales Alter – Königsweg der Altersmessung? [Video], [Folien]

 

16.10.2014

Eva-Marie Kessler erhielt Theo-und-Friedl-Schöller-Preis und Margret-und-Paul-Baltes-Preis

PD Dr. Eva-Marie Kessler, Nachwuchsgruppenleiterin am Netzwerk Alternsforschung (NAR), erhielt den Theo-und-Friedl-Schöller Anerkennungspreis für altersmedizinische Versorgung. Der mit € 5000 dotierte Preis würdigt herausragende Projekte zur Verbesserung der ambulanten und stationären Versorgung hochaltriger Menschen. Eva-Marie Kessler bekam in diesem Jahr einen von drei Preisen für das Projekt „Psychotherapie im Seniorenheim (PSIS)“, welches von der Robert Bosch Stiftung gefördert wird. Die Preisverleihung fand am 02. Oktober 2014 in Nürnberg statt.

Zudem erhält PD Dr. Eva-Marie Kessler den Margret-und Paul-Baltes-Preis 2014 der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG). Der mit € 2500 dotierte Preis wird an „Personen vergeben, die - schon zu Beginn ihrer Karriere - hervorragende Beiträge zur verhaltens- und sozialwissenschaftlichen gerontologischen Forschung geleistet haben“. Die Auszeichnung würdigte Eva-Marie Kesslers' Arbeiten zur Bedeutung von individuellen und medialen Altersbildern für das Verständnis und die Förderung der Alltags- und Lebenspraxis in Zeiten des demographischen Wandels. Die Preisverleihung fand am 24. September 2014 auf dem Gerontologie und Geriatrie Kongress in Halle statt.

 
02.09.2014

Demenz: Schreckgespenst des Alters

Stuttgarter Zeitung (02.09.2014): Die Ängste der Menschen vor Demenz interessiert die Alternsforschung zunehmend. „Dementia worry“, zu Deutsch etwa „Demenzsorge“ nennen Forscher das Phänomen. „Demenzsorge ist die emotionale Reaktion auf die wahrgenommene Bedrohung, irgendwann einmal an Demenz zu erkranken“, sagt Eva-Marie Kessler. Sie ist Alternspsychologin an der Universität Heidelberg. Neben Gefühlen wie Ängsten gehe die Demenzsorge einher mit Grübeleien und bestimmten Bildern im Kopf, sagt Kessler. „Man stellt sich beispielsweise vor, mit Alzheimer im Altersheim zu leben und auf andere angewiesen zu sein.“ Minipfeil Rot  weiter

Minipfeil Rot  dasgehirn.info: Demenzsorge: Schreckgespenst des Alters

 

23.08.2014, ARTE

TV-Beitrag zum Europäischen Filmfestival der Generationen (7.-10.10.2014)

Letztes Jahr gewann das noch recht junge Europäische Festival der Generationen den Deutschen Alterspreis der Robert Bosch Stiftung für sein Engagement um die Auseinandersetzung mit dem Alter. Die Idee des Festivals ist es, das Älterwerden als eine Phase der Weiterentwicklung, der Kreativität und des Neuanfangs zu zeigen. Man will alte und junge Zuschauer motivieren, sich mit dem eigenen Alter, mit dem Älterwerden auseinanderzusetzen. Dr. Michael Doh, Medien-Gerontologe an der Universität Heidelberg und Direktor des Festivals, ist Experte auf dem Gebiet. Er weiß, wie die Mechanismen ineinandergreifen, wie Alter und Film sich bedingen,wo sie sich ergänzen, und wo sie komplett aneinander vorbeilaufen.

 

25.07.2014

Habilitation von Eva-Marie Kessler

Kessler HabilDr. Eva-Marie Kessler, Nachwuchsgruppenleiterin am NAR, hat erfolgreich ihre Habilitation abgeschlossen. Am 18. Juni 2014 wurde ihr die Habiliationsurkunde überreicht, und sie erhielt die Venia legendi für das Fach Psychologie. Eva-Marie Kessler ist Stipendiatin des Margrete-von-Wrangell-Habiliationsprogramms des Landes Baden-Württemberg und des Europäischen Sozialfonds.

 

 

 

 

 

 

Seitenbearbeiter: E-Mail
Letzte Änderung: 16.12.2014
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