Filme

Mi, 26. Februar 2014, 14.30 Uhr und So, 02. März 2014, 11.30 Uhr, Gloria, Hauptstr. 146, 69117 Heidelberg

Ziemlich beste Freunde

Spielfilm zum Thema "Gebrechlichkeit im Alter" - FR 2011, 110 Min.

Veranstaltung in Kooperation mit den GLORIA Filmtheaterbetrieben und dem NAR

 

Ziemlich-beste-freunde K

Der arbeitslose und frisch aus dem Knast entlassene Driss bewirbt sich pro forma als Pfleger beim querschnittsgelähmten reichen Erben Philippe, um den Stempel für die Arbeitslosenunterstützung zu bekommen. Gegen jede Vernunft engagiert ihn der reiche Aristokrat, weil er spürt, dass dieser farbige Junge aus der Banlieue ihm nicht mit Mitleid begegnet. Statt mit dem Behindertenauto düsen die beiden bald mit dem Maserati durch Paris, rauchen Joints, laden auch schon mal zu einer Orgie „mit roten Ohren“ ein. Beide respektieren sich, und Philippe gewinnt neue Kraft für das, was ihm vom Leben bleibt.

Eine warmherzige Komödie über eine ungewöhnliche Freundschaft zwischen Pfleger und Pflegendem, getragen von gegenseitigem Respekt, Achtung und Aufgeschlossenheit. Der Film basiert auf einer authentischen Geschichte und avancierte in Frankreich und Deutschland zum größten Kinohit des Jahres 2012.

 

Mi, 26. Februar 2014, 14.30 Uhr: Im Anschluss Diskussion mit Alina Vandenbergh, NAR-Kolleg

So, 02. März 2014, 11.30 Uhr: Im Anschluss Diskussion mit Dr. Annette Franke, NAR-Kolleg

Kartenreservierung: GLORIA-Kino

 

 

 
 
 
Mi, 13. November 2013, 14.30 Uhr, Gloria, Hauptstr. 146, 69117 Heidelberg

Sein letztes Rennen

Spielfilm zum Thema "Ernährung und Bewegung" - D 2013, 114 Min.

Veranstaltung in Kooperation mit den GLORIA Filmtheaterbetrieben und dem NAR

 

SeinletztesrennenDer einst große Marathonläufer und Gewinner der Goldmedaille in Sydney 1958, Paul Averhoff (Dieter Hallervorden), zieht jetzt mit über 70 Jahren aus seinem Zuhause aus. Seine Tochter Birgit (Heike Makatsch) kann sich nicht länger um ihn und seine Frau Margot (Tatja Seibt) kümmern, da sie als Flugbegleiterin um die ganze Welt reist. Im Altersheim fühlt sich Paul nicht gerade wohl und fragt sich, ob es das gewesen sein soll. Er beschließt, für den Berlin-Marathon zu trainieren und ihn auch zu gewinnen. Die anderen Heimbewohner halten ihn für verrückt, doch mit Hilfe von Margot trainiert der rüstige Rentner wie ein Besessener, immer sein Ziel vor Augen, noch einmal durch die applaudierende und tosende Menge zu laufen. Als den Heimbewohnern ein altes Bild in die Hände fällt, erinnern sie sich an die vergangenen Siege von Paul und unterstützen ihn nach Leibeskräften - vor allem im Kampf gegen die Heimleitung. Denn der ist Paul mit seiner ungestümen Art ein gewaltiger Dorn im Auge.

 

Im Anschluss Diskussion mit mit Nele Lemke, M.A., Graduiertenkolleg Demenz, NAR

Kartenreservierung: GLORIA-Kino; Zusatztermin: So, 17. November 2013, 11.30 Uhr

 

 

 
 
Mi, 17. April 2013, 14.30 Uhr und Do, 18. April 2013, 19.30 Uhr, Gloria, Hauptstr. 146, 69117 Heidelberg

Vergiss mein nicht

Doku zum Thema "Demenz" - D 2012, 88 Min.
Veranstaltung in Kooperation mit dem Netzwerk Alternsforschung
 

VergissmeinnichtDavid zieht wieder zu Hause ein und übernimmt für einige Wochen die Pflege seiner demenzerkrankten Mutter Gretel, um seinen Vater Malte zu entlasten, der sich seit seiner Pension vor fünf Jahren um seine Frau kümmert. Während Malte in der Schweiz neue Kraft tankt, versucht sich David als Pfleger seiner Mutter. Mit dem Einverständnis der Familie dokumentiert er seine Zeit mit Gretel: David ist plötzlich Sohn, Betreuer und Dokumentarfilmer in einer Person. Seine Gegenwart und die Anwesenheit des Filmteams wirken erfrischend auf die Mutter, die endlich wieder Eigeninitiative entwickelt und neue Lebensfreude zeigt. Trotz ihrer zeitlich wie örtlichen Orientierungslosigkeit bleibt Gretel heiter und gelassen: Sie hält sich für eine junge Frau und David für ihren Mann Malte.
David gelingt es, mit seiner verwirrten Mutter wunderbar lichte Momente zu erleben. Sie verliert ihr Gedächtnis, ihren Sinn fürs Sprechen, aber sie gewinnt etwas anderes: eine entwaffnende Ehrlichkeit und Unschuld, gepaart mit überraschendem Wortwitz und weiser Poesie.
Ein Ausflug zu Gretels Schwester wird zur emotionalen Reise in die Familiengeschichte. Nach und nach lernt David das Leben seiner Mutter besser kennen und entdeckt ihre rebellisch-politische Vergangenheit. Wie ein Puzzle setzt er das beeindruckende Leben einer Frau zusammen, die Sprachwissenschaftlerin, Frauenrechtlerin, Revolutionärin, Lehrerin, Ehefrau und Mutter war. Als David zusammen mit Gretel in die Schweiz fährt, um Malte aus seinen Ferien abzuholen, recherchiert er auch dort weiter. Er erfährt, dass Gretel, während seine Eltern in den 70er Jahren hier lebten, vom Schweizer Staatsschutz überwacht wurde, da sie sich in einer marxistischen Gruppierung engagierte.
David begegnet alten Genossen und Weggefährten, erfährt ungeahnte Geschichten aus dem Liebesleben seiner Eltern, von den Krisen ihrer „offenen Ehe“. Nun, am Ende ihrer mehr als 40-jährigen Beziehung, die sich durch liebevolle Distanz und gegenseitigen Respekt der Freiheit des anderen auszeichnete, kommen sich Gretel und Malte so nah wie noch nie. Ohne den Ballast ihrer Erinnerungen, Vorstellungen und Konzepte bringt Gretel eine neue Intimität und Zärtlichkeit in ihre Beziehung, die Malte zu schätzen lernt. Zu seinem Hochzeitstag fährt das Paar nach Hamburg, wo ihre Liebe begann. Es wird ihre letzte gemeinsame Reise.
Aus Gretels Krankheit entsteht ein Neuanfang, und aus Davids biografischem Filmprojekt wird eine Liebeserklärung an das Leben und die Familie – eine Reise in die Vergangenheit seiner Eltern, dem Schlüssel seiner eigenen Geschichte.

Publikumsgespräch im Anschluss an die Vorstellungen mit Prof.K. Beyreuther, NAR.

Weitere Informationen und Kartenreservierung: GLORIA-Kino

Weitere Filmvorführungen finden im Rahmen des Europäischen Filmfestivals der Generationen statt:

Heidelberg: Do, 27. Juni, 16.00 Uhr
In Kooperation mit dem Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, Mannheim, Gedächtnisambulanz. Moderation: Dipl.‐Psych. Katrin Jekel

Mannheim: Fr, 28. Juni, 14.00 Uhr - In Anwesenheit des Regisseurs David Sieveking
In Kooperation mit dem Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, Mannheim, Gedächtnisambulanz & Pflegestützpunkte Mannheim. Moderation: PD Dr. Katrin Morgen (ZI)

 
 
Mi, 30. Januar 2013, 14.30 Uhr und So, 03. Februar 2013, 11.30 Uhr, Kamera, Brückenstr. 26, Heidelberg

Robot & Frank

Spielfilm zum Thema "Technik im Alter" - USA 2012, 90 Min.
Veranstaltung in Kooperation mit dem Netzwerk Alternsforschung
 

Robot Frank

Der Einsatz von Robotern in der Krankenpflege ist noch Zukunftsmusik. Zwar wird die Technik eifrig vorangetrieben, bisher sind die Fähigkeiten der Maschinen jedoch auf weniger komplexe Tätigkeiten beschränkt. Sie können den Pflegepatienten immerhin bereits Wasser reichen, deren Trinkverhalten protokollieren oder diese ins Bett heben. In der Tragikomödie „Robot & Frank" ist man allerdings schon etwas weiter, so dass der demenzkranke Frank von seinem vielbeschäftigten Sohn einen Pflegeroboter vorgesetzt bekommt, der es ihm ermöglichen soll, weiterhin alleine in seinem Haus zurechtzukommen. Doch dann bildet der greise Juwelendieb seine künstliche Pflege- und Haushaltshilfe zum Einbruchspartner aus. Ohne die Tragik der Demenzerkrankung zu verharmlosen, gelingt Regisseur Jake Schreier mit einem hervorragenden Frank Langella („Unknown Identity") in der Hauptrolle ein wunderbarer Debütfilm über Familienbande, den Wert der Erinnerungen und das Verhältnis zwischen Mensch und Maschine.

Anschließend Diskussion mit Dipl.-Gerontologe Stefan Wesselmann, Graduiertenkolleg Demenz, NAR

Weitere Informationen:

 
 
 Dienstag, 22. März 2011, Karlstorkino, Am Karlstor 1, Heidelberg (Wegbeschreibung)

NAR-Filmveranstaltungen im Rahmen der SchulKinoWoche Baden-Württemberg

Schulkinowoche K

 

Pressetext: Pdf
Homepage: SchulKinoWoche Baden-Württemberg

 

 

Die SchulKinoWoche findet vom 21. bis 25. März 2011 in ganz Baden-Württemberg statt – und natürlich auch in Heidelberg. Im Moment läuft die Anmeldefrist für Lehrer, die ihre Schulklassen für die Schulkinowoche anmelden wollen. Zu drei ganz besonderen Vorstellungen im Karlstorkino Heidelberg werden Fachleute mit den Schülern diskutieren.

„Durch thematische Veranstaltungen wie die im Karlstorkino in Zusammenarbeit mit dem NAR können Filmvorstellungen eine sinnvolle Ergänzung zum Unterricht sein,“ sagt Julia Schiemann, Projektleiterin am Landesmedienzentrum. Die Schulkinowoche findet in insgesamt 63 Kinos in Baden-Württemberg statt, neben dem Karlstorkino ist in Heidelberg das Gloria beteiligt. Schulklassen können die Vorführungen zum er-mäßigten Eintrittspreis von € 3,00 pro SchülerIn besuchen. Lehrer haben freien Eintritt.

Die Anmeldung von Schulklassen kann über www.schulkinowoche.lmz-bw.de oder unter der Telefonnummer 0711/2850-785 erfolgen.

Oskar und die Dame in Rosa (08.30 Uhr)

Spielfilm, Regie: Eric-Emmanuel Schmitt, 2010, 100 min.

Oskar Und Die Dame In Rosa

 

Inhalt:
Der zehnjährige Oskar leidet an Leukämie. Da es seine Eltern nicht übers Herz bringen, ihm die Wahrheit über seinen nahenden Tod zu sagen, redet er nur noch mit Rose, einer extrovertierten Pizzaverkäuferin. Rose besucht ihn täglich und imponiert dem Jungen mit ihrer erfrischenden Direktheit und ihren Lebensweisheiten. Sie überredet ihn, seine Ängste, Wünsche und Hoffnungen in Briefe an Gott zu formulieren. Mal gewitzt, mal nachdenklich erzählt Oskar darin vom Leben mit der unheilbaren Krankheit als auch von den typischen Sorgen und Freuden eines normalen Zehnjährigen. Die Romanverfilmung wirft einen humor- und fantasievollen Blick auf das schwierige Thema Tod.

 

 

Themen:

  • Literaturverfilmung, Tod, Krankheit, Freundschaft, Spiritualität, Erwachsenwerden

Fächer:

  • Klasse 9 - 13
  • Französisch, Religion/Ethik, Deutsch

Moderation:

  • Dipl. Pflegewirtin Charlotte Berendonk, NAR-Graduiertenkolleg Demenz
  • Dipl.-Psych. Ortrun Reidick, Psychologische Alternsforschung, Psychologisches Institut, Universität Heidelberg

Weitere Informationen:

 

Herbstgold (11.00 Uhr und 14.00 Uhr)

Dokumentarfilm, Regie: Jan Tenhaven, 2010, 95 min.

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Inhalt:
Als Sieger auf dem Podest stehen, die Goldmedaille in den Händen, davon träumen die fünf Leichtathleten in diesem Dokumentarfilm. Sie sind alle zwischen 82 und 100 Jahre alt. Und alle haben das gleiche Ziel: die Senioren-Weltmeisterschaft im finnischen Lahti im Jahr 2009. Der Film begleitet sie beim Training und bei Wettkämpfen, aber auch in ihrem Alltag. Eine Dokumentation über Menschen,
die lange schon im Rentenalter sind, aber nichts verloren haben von ihrem Ehrgeiz.
Statt in die Vergangenheit, blicken sie in die Zukunft.

 

 

 

Themen:

  • Alter, Lebensfreude, Sport, Gesellschaft
  • Werte, Anerkennung, Tod

Fächer:

  • Klasse 7 - 13
  • Sport, Biologie, Religion/Ethik

Moderation:

  • Dr. Andreas Lauenroth, NAR-Kolleg

Weitere Informationen:

 

Veranstalter:

Die SchulKinoWoche wird von Vision Kino - Netzwerk für Film- und Medienkompetenz- und dem Landesmedienzentrum Baden-Württemberg in Kooperation mit den Stadt- und Kreismedienzentren Baden-Württemberg veranstaltet.


Weitere Informationen:
Landesmedienzentrum Baden-Württemberg
Projektbüro SchulKinoWoche BW
Julia Schiemann
Rotenbergstraße 111
70190 Stuttgart
Telefon 0711/2850-785
schulkinowoche@lmz-bw.de

 

 

 

 

Mittwoch, 19. Januar 2011, 14.30 Uhr und  Sonntag, 23. Januar 2011, 11.30 Uhr, Kamera, Brückenstr. 26, Heidelberg

Film-Veranstaltung "Satte Farben vor Schwarz"

Satte Farben Vor SchwarzSpielfilm zum Thema "Altersbilder" - Deutschland, 2010, 85 Min.
In Kooperation mit dem NAR und GLORIA Filmtheaterbetriebe

Anschließend Diskussion mit:
Dipl.Gerontol. Dagmara Wozniak, Timo Jacobs (Wissenschaftl. Mitarbeiter im Projekt “Altersbild” Institut für Gerontologie, Universität Heidelberg)

 

"Satte Farben vor Schwarz" erzählt die Geschichte von Anita (Senta Berger) und Fred (Bruno Ganz), die sich seit 50 Jahren kennen und lange verheiratet sind. Der Herbst des Lebens hat für sie längst begonnen, doch sie leben einfach ihre Liebe weiter – selbstbestimmt, nicht symbiotisch, sondern in beweglicher Auseinandersetzung. Fred ist schwer krank, was er vor seiner Familie verheimlicht. Nur Anita weiß um seine Krankheit. Ist das Freiheit oder Realitätsverweigerung? Der Film schildert in überraschenden Wendepunkten die entscheidenden Wochen aus dem Leben der beiden und schließt mit der Frage nach der Unendlichkeit einer gelebten Liebe.

 

 

Weitere Informationen:

 

 

Sonntag, 19. Dezember 2010, 11.30 Uhr, Gloria, Hauptstr. 146, Heidelberg

Film-Matinée "Smallworld" mit Prof. Dr. Konrad Beyreuther

Spielfilm zum Thema "Alzheimer-Demenz" - Deutschland/Frankreich 2010, 93 Min.
Veranstaltung in Kooperation mit dem Netzwerk Alternsforschung
 

Smallworld

Konrad Lang war als zurückgelassenes Kind einer Angestellten Spielkamerad des gleichaltrigen Thomas aus der reichen Industriellenfamilie Senn. Nachdem beide sich in die gleiche Frau verliebten und der reiche Junge den Joker zog, trennten sich ihre Wege. Jahrzehnte später, die beiden sind über 60, leidet Konrad an Alzheimer, hat versehentlich das Feriendomizil der Senns abgefackelt und platzt ungebeten in die Hochzeitsfeier von Thomas' Sohn. Er freundet sich mit der Braut an. Gemeinsam machen sie sich daran, ein streng gehütetes Geheimnis der Senn-Patriarchin zu lüften.

Anschließend Diskussion mit dem Alzheimer-Experten und NAR-Gründungsdirektor Prof. Dr. hc. Konrad Beyreuther. Moderation: Dr. Elke Ahlsdorf, NAR-Kolleg

Buchvorlage: Martin Suter
Schauspieler: Gérard Depardieu, Alexandra Maria Lara, Françoise Fabian

 

Weitere Informationen:

 

 

Sonntag, 17. Oktober 2010, 15 Uhr und 19 Uhr, Karlstorkino, Heidelberg

Filmvorführung "Frau Walter Jens", in Anwesenheit von Frau Jens

Film Jens

Aufgrund der großen Nachfrage zeigt das NAR erneut die Dokumentation über die Demenzerkrankung des Tübinger Rhetorik-Professors Walter Jens. Dabei wrid Frau Inge Jens zu beiden Terminen anwesend sein und im Anschluß an die Filmvorführung für ein Gespräch zur Verfügung stehen. Prof. Dr. Konrad Beyreuther wird als Gründungsdirektor des NAR die Begrüßung und Moderation übernehmen.

Der Film über Inge und Walter Jens erzählt eine Partnerschaft zweier Wissenschaftler, die familiäres und gesellschaftliches Leben in außerordentlicher Weise in Einklang bringen. Die Demenzerkrankung von Walter Jens wird zur letzten großen Herausforderung einer lebenslangen Beziehung. Walter Jens (geb. 1923) als erster Rhetorik-Professor Deutschlands, Mitglied der Gruppe 47 und über Jahre engagierter Präsident der Akademie der Künste in Berlin, gehört über Jahrzehnte zu den einflussreichsten Intellektuellen in der geistigen Auseinandersetzung der Bundesrepublik Deutschland. Inge Jens (geb. 1927) beginnt mit der Herausgabe der Thomas-Mann-Tagebücher eine bedeutende editorische Lebensleistung, die im äußerst erfolgreichen Spätwerk des Ehepaares Frau Thomas Mann mündet.

  • Alter, Lebensfreude, Sport, Gesellschaft, Werte, Anerkennung, Tod

 

 
04. Juli 2010, 19 Uhr, Karlstorkino, Heidelberg

Filmvorführung "Auf der Suche nach dem Gedächtnis"

Dokumentarfilm von Petra Seeger, USA, 95 min, Original mit deutschen Untertitel
Veranstaltung in Kooperation mit dem Netzwerk Alternsforschung

Eric Kandel

Eric Kandel, gebürtiger Wiener und Jude, Nobelpreisträger für Medizin, ist einer der bedeutendsten Hirnforscher des 20.Jahrhunderts. Sein lebenslanges Thema ergab sich aus seinen traumatischen Kindheitserinerungen während der Nazi-Zeit: Die Suche nach dem Gedächtnis. Die Suche nach den biologischen Grundlagen der Prozesse im Gehirn, die uns zur Erinnerung befähigen. Petra Seegers Porträt verwebt dabei Eric Kandels Autobiographie mit dem neuesten Stand seiner Forschung. Daraus wird eine sehr persönliche Reise in das Gedächtnis des Forschers selbst. Nicht nur wegen dem Charme Eric Kandels wurde dieser Dokumentarfilm zu einem der meistbeachtesten der letzten Jahre.

Mit Einführung von Dr. Birgit Teichmann und Dr. Elke Ahlsdorf zum Thema "Gedächtnis aus neurobiologischer Perspektive".

  • Weitere Termine: Fr / 2.7. / 19:00; Mi / 7.7. / 19:30; Sa / 10.7. / 19:00

 

07. Juni 2010, 19 Uhr, Karlstorkino, Heidelberg

Filmvorführung "Frau Walter Jens"

Dokumentarfilm von Thomas Grimm, Deutschland 2009, 87 min.
Veranstaltung in Kooperation mit dem Institut für Gerontologie und dem Netzwerk Alternsforschung

Ingejens

 

Gespräch nach dem Film: Regisseur Thomas Grimm, Inge Jens und Moderatorin  Carolin Kollewe (IfG)


Bildquelle: Kresin

 

 

 

 

Synopsis:

Der Film über Inge und Walter Jens erzählt eine Partnerschaft zweier Wissenschaftler, die familiäres und gesellschaftliches Leben in außerordentlicher Weise in Einklang bringen. Die Demenzerkrankung von Walter Jens wird zur letzten großen Herausforderung einer lebenslangen Beziehung. Walter Jens (geb. 1923) als erster Rhetorik-Professor Deutschlands, Mitglied der Gruppe 47 und über Jahre engagierter Präsident der Akademie der Künste in Berlin, gehört über Jahrzehnte zu den einflussreichsten Intellektuellen in der geistigen Auseinandersetzung der Bundesrepublik Deutschland. Inge Jens (geb. 1927) beginnt mit der Herausgabe der Thomas-Mann-Tagebücher eine bedeutende editorische Lebensleistung, die im äußerst erfolgreichen Spätwerk des Ehepaares Frau Thomas Mann mündet.
Begrüßung durch Prof. Dr. Andreas Kruse. Im Anschluss an den Film Diskussion mit Inge Jens und dem Filmemacher Thomas Grimm.

Linkpfeil Presseartikel der Rhein-Neckar-Zeitung vom 09. Juni 2010

 

 

09. September 2009, 19 Uhr, Karlstorkino, Heidelberg

Filmvorführung "Wolke 9"

Spielfilm von Andreas Dresen, Deutschland, 2008, 95 min
Veranstaltung in Kooperation mit dem Netzwerk Alternsforschung

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Inge geht auf die 70 zu, aber fühlt sich wie 17. Sie hat sich verliebt. In Karl, der wird bald 80. Es ist Leidenschaft. Es ist Sex. Dass ihr das noch einmal passiert, hätte sie nicht gedacht. Eigentlich ist Inge mit Werner verheiratet. Seit 30 Jahren. Sie liebt ihren Mann. Und Karl liebt sie auch. Die Liebe geht eben ihre eigenen Wege und manchmal braucht es ein bisschen Zeit, bis man weiß, was man will. Aber Zeit, die haben alle drei nicht mehr... Das direkte Zurschaustellen des eigenen Unwissens, Nicht-Entscheiden-Könnens, ist das eigentliche Wagnis an diesem ungewöhnlichen und mutigen Film. Wo man Sympathie- und Empathielenkung gewohnt ist, zeigt der Film neben der neuen Liebe im Alter auch das Zweifeln, die Unentschlossenheit, die Ohnmacht und den Schmerz. Der Film gewann 2009 den Deutschen Filmpreis für Bester Spielfilm, Beste Regie und Beste Schauspielerin.

Begrüßung durch Prof. Dr. Konrad Beyreuther (NAR) und Prof. Dr. Astrid Riehl-Emde (Institut für Psychosomatische Kooperationsforschung und Familientherapie, Universitätsklinikum Heidelberg)

Sokoll: Admin
Letzte Änderung: 21.02.2014
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