51. NAR-Seminar am 24.03.2026

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Das 51. NAR-Seminar mit Thema DIGITAL-GESTÜTZTE PRÄVENTION IM HÖHEREN LEBENSALTER, Ergebnisse der Studie SMART-AGE
findet statt am 24.03.2026 (17.00-19.00 Uhr), in der Neuen Universität am Universitätsplatz I Hörsaal 13, Grabengasse 3-5, 69117 Heidelberg

 

Konzept und Ziele der Studie SMART-AGE – zentrale Ergebnisse
Prof. Dr. Jürgen M. Bauer, Prof. Dr. Hans- Werner Wahl und SMART-AGE-Konsortium

Im interdisziplinären Forschungsprojekt SMART-AGE, das großzügig durch die Carl-Zeiss-Stiftung gefördert wurde, forschten Wissenschaftler:innen der Universität Heidelberg in Zusammenarbeit mit anderen Uni- versitäten, inwiefern Menschen im höheren Lebensalter vom Einsatz digitaler Technologien profitieren können. Im Mittelpunkt stand die Wirkung studienspezifischer Apps zur Förderung sozialer Teilhabe, körperlicher Fitness und des Gesundheitsbewusstseins. An der kürzlich erfolgreich abgeschlossenen Hauptstudie nahmen insgesamt 649 Bürger:innen der Städte Heidelberg und Mannheim im Alter von 67 Jahren und älter teil. Im Rahmen der Studienteilnahme erhielten die Teilnehmer:innen 6 Monate Zugang zu den Apps. Vor Beginn, nach 3 und 6 Monate fan- den umfangreiche Befragungen und Tests statt, um die Wirkung der Apps in unterschiedlichen Lebensqualitätsbereichen zu erfassen. Der Vortrag gibt ver- tiefende Einblicke in die unterschiedlichen Effekte der Nutzung dieser implementierten Technologien. Wir freuen uns, die Ergebnisse mit Ihnen zu diskutieren.  

 

Die SMART-AGE Apps: smartVERNETZT, KOKU und smartIMPULS
Dr. Katharina Gordt-Oesterwind,Verena Kölsch, Nicole Memmer, und SMART-AGE-Konsortium 

Im Rahmen der SMART-AGE Studie wurden die Apps smartVERNETZT, smartIMPULS und KOKU eingesetzt und wissenschaftlich begleitet. smartVERNETZT hatte zum Ziel, die soziale Vernetzung zu fördern und den Zugang zu lokalen Angeboten zu erleichtern. smartIMPULS sollte die Aufmerksamkeit für die eigene Gesundheit stärken und zu einem gesundheitsbewussten Lebensstil durch gezielte Hinweise anregen. KOKU bot ein individuelles Kraft- und Gleichgewichtstraining, das selbstständig zu Hause durchgeführt werden konnte. Die Studie untersuchte dabei Nutzung, Akzeptanz und Potenziale dieser Anwendungen zur Förderung von Teilhabe und Selbstständigkeit im Alter.

 

Ethische Fragen der App-Nutzung und mögliche Auswirkungen der App-Nutzung im Alltag
im Alltag I David Hansen, Dr. Carl-Philipp Jansen & SMART-AGE-Konsortium

Durch Interviews mit Teilnehmenden der SMART-AGE Studie wurden ethische Aspekte identifiziert, die bisher in der Forschung zu wenig Aufmerksamkeit bekommen haben. Diese Aspekte sollen diskutiert und eingeordnet werden, um zu einer Einschätzung zu gelangen, wie diese in der Entwicklung neuer Technologien berücksichtigt werden sollten. Darüber hinaus wird diskutiert, ob die vermehrte Nutzung von Apps zu einem aktiveren Lebensstil beitragen kann, oder ob deren gesteigerte Nutzung nicht sogar zu einem inaktiveren, durch längeres Verweilen in der digitalen Welt gekennzeichneten Verhalten führen kann.


Kontakt I Dr. Birgit Teichmann I Tel. +49 6221 54 8124 I E-Mail: teichmann@nar.uni-heidelberg.de

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Mit Möglichkeit zum Videovortrag. Bei den Videos handelt es sich um ASX-Dateien, diese lassen sich mit Media Playern starten (z.B. Windows Media Player VLC Media Player.

anna kutsubinas: E-Mail
Letzte Änderung: 25.03.2026
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