AKTUELLE PUBLIKATIONEN

Angelidou, I. A., Stocker, H., Beyreuther, K., & Teichmann, B. (2024). Validation of the “Perceptions Regarding pRE-Symptomatic Alzheimer’s Disease Screening” (PRE-ADS) Questionnaire in the German Population: Attitudes, Motivations, and Barriers to Pre-Symptomatic Dementia Screening. Journal of Alzheimer's Disease, 97(1), 309–325. https://doi.org/10.3233/JAD-230961

Tsatali, M., Angelidou, I. A., Tsolaki, M., & Teichmann, B. (2023). The Dementia Knowledge Assessment Scale, the Knowledge in Dementia Scale, and the Dementia Knowledge Assessment Tool 2: Which Is the Best Tool to Measure Dementia Knowledge in Greece? Journal of Alzheimer's Disease Reports, 7(1), 1377–1393. https://doi.org/10.3233/ADR-230161

Angelidou, I. A., Makri, M., Beyreuther, K., Boada Rovira, M., Despoti, A., Engelborghs, S., ...Teichmann, B. (2023). Attitudes toward pre-symptomatic screening for Alzheimer's Dementia in five European countries: a comparison of family members of people with Alzheimer's Dementia versus non-family members. Front. Genet. 14, 1305107. doi:10.3389/fgene.2023.1305107

Gerlach, C., Greinacher, A., Alt-Epping, B., & Wrzus, C. (2023). My virtual home: needs of patients in palliative cancer care and content effects of individualized virtual reality - a mixed methods study protocol. BMC palliative care, 22(1), 167. https://doi.org/10.1186/s12904-023-01297-z

Melchior, F., & Teichmann, B. (2023). Measuring Dementia Knowledge in German: Validation and Comparison of the Dementia Knowledge Assessment Scale, the Knowledge in Dementia Scale, and the Dementia Knowledge Assessment Tool 2. Journal of Alzheimer's Disease, 94(2), 669–684. https://doi.org/10.3233/JAD-230303

 
Veranstaltungen

Mi, 10.04.2024

17:00 Uhr

NAR-Seminar: Bewegung im Alter

Prof. Dr. Cornelia Wrzus

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Interview des Monats

Öffnungszeiten:

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Mo - Fr 08.00 - 12.00 und 13.00 - 15.00 Uhr

Die Bibliothek ist derzeit geschlossen

 

NAR I Netzwerk AlternsfoRschung

Altern als Folge von Alterungsprozessen ist beeinflussbar, Alter nicht. Da Altern den Menschen in seiner Gesamtheit betrifft, haben wir das Netzwerk AlternsfoRschung (NAR) gegründet, um interdisziplinär die verschiedenen Aspekte des Alterns zu untersuchen. Der Schwerpunkt des NAR liegt derzeit auf biologischer, medizinischer, psychologischer, soziologischer und ökonomischer Alternsforschung.

Oma Kreuzschraffur

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News

 
15.02.2024

Zwei Auszeichnungen der Open University of Cyprus für Dr. Birgit Teichmann

Birgit Cyprus

Gleich zwei Auszeichnungen der Open University of Cyprus (OUC) erhielt Dr. Birgit Teichmann bei der XVI. Abschlussfeier, die am 10. November 2023 im Stadttheater von Stovrolos (Zypern) stattfand. Ihre Masterarbeit mit dem Titel „Presymptomatic Genetic Testing for Late Onset Alzheimer’s Disease: An Ethical Approach” wurde mit dem Preis für die beste Studienleistung aller Fakultäten des Abschlussjahrgangs 2022-2023 sowie als beste akademische Leistung im Fach Bioethik der Fakultät für Geistes- und Sozialwissenschaften der Open University of Cyprus gewürdigt. Die OUC hat sich seit ihrer Gründung in 2002 zu einer der führenden Fernuniversitäten im südeuropäischen und Mittelmeerraum etabliert und bietet neben der komplexen E-Learning-Infrastruktur auch breitgefächerte Weiterbildungsangebote für internationale Forschende. 484 Absolventinnen und Absolventen der vier Bachelor- 22 Postgraduiertenprogramme der Fernuniversität, die aus elf Ländern stammen, schlossen ihr Studium im akademischen Jahr 2022-2023 erfolgreich ab. Die Teilnehmenden wurde vom Minister für Verkehr, Kommunikation und Bauwesen Alexis Vafiadis im Namen des Präsidenten der Republik Zypern begrüßt. Der Minister lobte die hohe Qualität der akademischen und wissenschaftlichen Arbeit der Open University of Cyprus und das Lernangebot, das sie mit ihren interdisziplinären Studienprogrammen anbietet. „Wie es die Anforderungen der heutigen Zeit verlangen“, betonte er, „ist es der Universität gelungen, durch die Nutzung verschiedener Ansätze der Online-Lehre ein hochmodernes und innovatives digitales Lernumfeld zu schaffen und sich lokal und international zu etablieren.“

Die NAR-Wissenschaftsmanagerin Dr. Birgit Teichmann hielt anlässlich der Preisverleihung eine Ansprache, in der sie über ihre Erfahrungen mit dem Fernstudium im Masterstudiengang Bioethics/Medical Ethics berichtete und sich für die Ehrung ihrer akademischen Leistung bedankte.

Kontakt I Taisiya Baysalova, Sekretariat I Tel: +49 (0)6221 54 8101 I E-Mail: baysalova@nar.uni-heidelberg.de

 

 
13.02.2024

Neues Stellenangebot I Studentische Hilfskräfte (w/m/d)

Das interdisziplinäre Forschungsprojekt SMART-AGE („Smartes Altern im kommunalen Kontext: Untersuchung intelligenter Formen von Selbstregulation und Ko-Regulation unter Realbedingungen“) untersucht, ob bzw. wie und in welchem Ausmaß verschiedene vernetzte digitale Assistenzsysteme die Lebensqualität von älteren verbessern können. Das Forschungsprojekt vereint die Expertise von Software-Engineering, Medizin und Gerontologie. Hinzu kommen Fachbereiche wie Ethik, Soziologie und Biomechanik. In der Studie SMART-AGE ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt folgende Stelle zunächst auf 6 Monate befristet (mit Option auf Verlän­gerung) zu besetzen:

2 Studentische Hilfskräfte (w/m/d), ungeprüft oder geprüft für 10 Stunden/Woche

Minipfeil Rot zum Stellenangebot

Kontakt I hellmund@nar.uni-heidelberg.de

 

​01.02.2024

Förderpreis „Menschenrechte und Ethik in der Medizin für Ältere“ für Dr. Sebastian Ritzi

Herzlichen Glückwunsch an Dr. Sebastian Ritzi, ehemaligen Doktoranden des NAR, der für seine Dissertation „Freiheitseinschränkende Maßnahmen bei Menschen mit Demenz in professionellen Sorgebeziehungen –  Kritische Darstellung und ethisch-fachliche Reflexion“ mit dem Förderpreis „Menschenrechte und Ethik in der Medizin für Ältere“ der Josef und Luise KRAFT-Stiftung ausgezeichnet wurde.

In Kooperation mit dem Deutschen Institut für Menschenrechte (DIMR) in Berlin, dem Graduiertenkolleg „Menschenrechte und Ethik in der Medizin für Ältere“ an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) und der Katholischen Stiftungshochschule München (KSH) vergab die Josef und Luise KRAFT-Stiftung den renommierten und mit 3.000 € dotierten „Menschenrechtspreis“ am 29.01.2024 in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften zum sechsten Mal.

Minipfeil Rot zur Mitteilung Gemeinsam stark! | Josef und Luise Kraft Stiftung (kraft-stiftung.de)

Kontakt I Dr. Sebastian Ritzi I Tel: +49 (0)6221 54 8184 I E-Mail: sebastian.ritzi@gero.uni-heidelberg.de
 
 
01.01.2024

Cornelia Wrzus I Neue geschäftsführende Direktorin des NAR

Wrzus

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, sehr geehrte Mitmenschen,

es ist mir eine große Freude, ab 2024 als Direktorin des Netzwerks Alternsforschung (NAR) die Nachfolge von Prof. Konrad Beyreuther anzutreten. Das NAR ist ein interdisziplinäres Netzwerk und es ist mein persönliches Anliegen, die Zusammenarbeit zwischen den Disziplinen weiterzuführen und zu stärken. Als Psychologieprofessorin habe ich bereits an vielen Forschungsstandorten erfolgreich mit unterschiedlichen Disziplinen wie Informatik, Wirtschaftswissenschaften und Medizin zusammengearbeitet und kenne daher die Vorteile und auch die Herausforderungen der Interdisziplinarität. Interdisziplinarität ist eine der Stärken des NAR und spiegelt sich auch in den Themen wider, denen sich Forschende
des NAR widmen. Wir werden viel Bewährtes beibehalten und gleichzeitig neue Themen und Aufgaben angehen. Das sind zum einen Themen, die uns als Gesellschaft schon lange beschäftigen, z. B. altersbedingte Erkrankungen wie Demenz, Digitalisierung des Alltags und soziale Einbindung. Zusätzlich rücken Themen wie die Wahrnehmung und die Selbstwahrnehmung älterer Menschen sowie Ernährung und Bewegung stärker in den Fokus.
Wie wollen wir das angehen? Ich schreibe bewusst wir, weil das NAR von einem interdisziplinär besetzten Direktorium geleitet wird, welches über langjährige und vielfältige Erfahrungen in unterschiedlichen Disziplinen wie Geriatrie, Epidemiologie, Neurowissenschaften, Sportwissenschaften sowie Psychologie verfügt. Die Alternsforschung in Heidelberg ist vielfältig und international angesehen. Das Ziel des NAR ist es, diese exzellente Forschung noch besser zu vernetzen und den Austausch mit älteren Menschen sowie Menschen, die mit und für Ältere arbeiten, zu intensivieren. Heidelberg und seine Universität bieten viel für ältere Menschen. Das NAR möchte zusammen mit der Stadt Heidelberg und den vielfältigen Organisationen für und mit älteren Menschen zum einen weiter die Besonderheiten und Prozesse des höheren und hohen Alters erforschen und zum anderen das Wissen zurück in die Gesellschaft geben. Beispielsweise mit den bewährten NAR-Seminaren, von denen der erste Abend am 10. April 2024 stattfinden wird. Damit sollen möglichst viele Bürgerinnen und Bürger von der Alternsforschung in Heidelberg profitieren.

Für das neue Jahr 2024 wünsche ich Ihnen und uns allen Hoffnung, Mut zur kontinuierlichen Weiterentwicklung sowie viel Freude an den schönen Seiten des Älterwerdens.

Kontakt I Prof. Dr. Cornelia Wrzus

 
21.12.2023

Umfrage in Deutscher Gebärdensprache

https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSdlNO-_mt_I1OTmWu-nhzsvGtKobSRd893Tp02qERThQ4rlSg/viewform

Umfrage Design

Kontakt I Ege Karar (gehörlos), E-Mail: karar@nar.uni-heidelberg.de I Dr. Birgit Teichmann, E-Mail: teichmann@nar.uni-heidelberg.de
 
10.11.2023

Stephan-Weiland-Preis 2023 für Dr. Hannah Stocker

Stocker PreisDie Epidemiologin Dr. Hannah Stocker, ehemalige Doktorandin des NAR, wurde für ihre Studie "Association of Kidney Function With Development of Alzheimer Disease and Other Dementias and Dementia-Related Blood Biomarkers“ mit dem 1. Stephan-Weiland-Preis 2023 ausgezeichnet. Die Auszeichnung wurde im Rahmen der 18. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Epidemiologie in Würzburg verliehen und ist mit 1.000 Euro dotiert. Mit dem Preis werden hervorragende Publikationen junger Epidemiologinnen und Epidemiologen prämiert. Dr. Hannah Stocker ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Netzwerk AlternsfoRschung und forscht zu genetischen Risikofaktoren der Alzheimer-Krankheit. Sie ist Autorin zahlreicher Fachartikel und unterrichtet Epidemiologie und Biostatistik an der Universität Heidelberg sowie am Universitätsklinikum Heidelberg.

 

© Dr. Hannah Stocker und der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Epidemiologie Prof. Dr. med. Marcus Dörr

Kontakt I Taisiya Baysalova, Sekretariat I Tel: +49 (0)6221 54 8101 I E-Mail: baysalova@nar.uni-heidelberg.de
 

 

09.11.2023

My virtual home: needs of patients in palliative cancer care and content effects of individualized virtual reality - a mixed methods study protocol

To be at home is one of the most important desires of patients with advanced, incurable cancer [1, 2]. Therefore, spending as much time as possible at home is gaining importance in palliative cancer care [3, 4]. Patients express a desire for moments of normalcy in which they are allowed to be a person and do not feel reduced to their patient role [5]. Such normalcy may be facilitated by the familiar home environment. Still, palliative cancer patients may need inpatient hospital...  Minipfeil Rotread more

https://bmcpalliatcare.biomedcentral.com/articles/10.1186/s12904-023-01297-z

Contact I Prof. Dr. Cornelia Wrzus I E-Mail: cornelia.wrzus@psychologie.uni-heidelberg.de

 

 

09.11.2023

Die Psychologie des Alterns

Wahl Swr SendungSWR Science Talk vom 8.11.2023, 16:39 Uhr
Wir werden heute im Durchschnitt älter als vorhergehende Generationen und auch das Älterwerden funktioniert heute anders. Wie kann man erfolgreich altern? Nadine Zeller spricht im SWR Science Talk mit Professor Dr. Hans-Werner Wahl, Seniorprofessor des Netzwerks AlternsfoRschung der Universität Heidelberg.
 
 
Kontakt I Prof. Dr. Hans-Werner Wahl I Tel. +49 6221 54 8127 I E-Mail: wahl@nar.uni-heidelberg.de
 
 
 

 

31.10.2023

Jahresbericht 2021 - 2022

Mutius CoverDas 2006 gegründete Netzwerk AlternsfoRschung (NAR) ist eine wissenschaftliche Einrichtung der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Kooperationspartner sind die Universität Heidelberg, die Universität Mannheim, die Medizinische Fakultät Heidelberg, die Fakultät für Klinische Medizin Mannheim, das Zentralinstitut für Seelische Gesundheit und das Deutsche Krebsforschungszentrum. Diese Institutionen nutzen das NAR zur disziplinübergreifenden Vernetzung ihrer bereits bestehenden Aktivitäten auf dem Gebiet der Alternsforschung und werden diese aufgrund der hohen gesellschaftlichen Bedeutung weiter ausbauen. Die Kooperationspartner gehen einen dauerhaft angelegten Forschungsverbund ein, der sich überwiegend aus eingeworbenen Drittmitteln trägt. Wie dem Bericht zu entnehmen ist, hat diese Vernetzung neuartige Forschungszugänge zum Altern ermöglicht. Dies gelang mit Bordmitteln und beachtlichen Drittmitteleinwerbungen wie HeiAge, Smart-Age, GECONEU, De-Sign und KI-gestützter Sprach-assistenz (S. 40-53) sowie einer deutlichen Schwerpunktsetzung auf interdisziplinärorientierte Forschungsansätze. Die durch COVID-19 bedingten Einschränkungen haben die direkte Interaktion zwischen den Forschenden im NAR nahezu zum Erliegen gebracht. Dies konnte nur begrenzt durch virtuelle Treffen gemildert werden. Auch die Öffentlichkeitsarbeit des NAR war durch COVID-19 sehr stark beeinträchtigt. Deshalb fanden im Berichtszeitraum nur zwei NAR-Seminare statt, wobei das Online-Seminar „COVID im Alter“ speziell der Pandemieproblematik gewidmet war. Mittlerweile ist direktes und kreatives „Netzwerken“ im NAR wieder möglich. In den kommenden Jahren wird die Alternsforschung im NAR stark von Künstlicher Intelligenz (KI) profitieren. KI erlaubt die Erkennung neuer und komplexer Zusammenhänge in großen, für die Alternsforschung relevanten Datenmengen, wie denjenigen der ESTHER-Kohorte vom Kollegen Brenner oder der UK Biobank. Damit werden wir in die Lage versetzt, konkrete Antworten auf die Zusammenhänge zwischen Altern, Lebensführung, Vererbung, Krankheiten und Umwelt zu erhalten. KI kann unser Leben in vielen Bereichen erleichtern, vorausgesetzt, wir schließen ethische Überlegung mit ein.

Minipfeil Rot Zum Jahresbericht

Kontakt I Taisiya Baysalova, Sekretariat I Tel: +49 (0)6221 54 8101 I E-Mail: baysalova@nar.uni-heidelberg.de








 
29.10.2023

Deutscher Verein verleiht Cäcilia-Schwarz-Förderpreis für Innovation in der Altenhilfe

Schneider PreisverleihungHerzlichen Glückwunsch an Dr. Julia Schneider, ehemalige Doktorandin des NAR, und Heike Kautz – unseren beiden diesjährigen Preisträgerinnen des Cäcilia-Schwarz-Förderpreises für Innovation in der Altenhilfe.

Der mit 10.000 € dotierte Förderpreis wurde bereits zum neunten Mal verliehen und würdigt bedeutende wissenschaftliche Arbeiten und deren Erkenntnisse, die dazu beitragen, dass älteren Menschen für lange Zeit ein hohes Maß an selbstständiger Lebensweise ermöglicht werden kann.

Schirmherrin des Förderpreises 2023 ist Lisa Paus, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
Foto I Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V./ Frank Nürnberger

Minipfeil Rot zur Pressemitteilung

Kontakt I Taisiya Baysalova, Sekretariat I Tel: +49 (0)6221 54 8101 I E-Mail: baysalova@nar.uni-heidelberg.de
 
 
 

 

 

 
21.09.2023

Demenz – die Welt steht Kopf I Zum Welt-Alzheimertag am 21.09.2023

Wat 2023Zum Welt-Alzheimertag 2023 gibt es zu den drei Themenkomplexen Diagnose mittels Biomarker, Therapie und Vorbeugung viel Neues zu berichten. Wir haben immer noch 1,8 Millionen Menschen mit Demenz – davon 1,2 Millionen mit Alzheimer-Demenz – in Deutschland. Die Zahl ist jedoch nicht drastisch gestiegen, da sich die Menschen vor Demenz schützen. Was aber in Bezug auf Neues sehr wichtig ist für diejenigen, die eine Demenz vom Alzheimer Typ entwickeln oder haben: Es gibt jetzt Biomarker, die man sowohl im Blut als auch im Hirnwasser messen kann, und das bis zu 20 Jahre vor Beginn der Alzheimer-Krankheit. Mit diesen Biomarkern kann der Krankheitsprozess, nicht jedoch der Beginn einer Demenz, nachgewiesen werden. Einer dieser Biomarker ist ein Amyloid-Baustein. Wenn dieser im Gehirn abgelagert wird, dann sinkt dessen Konzentration im Blut und Gehirnwasser und das ist ein eindeutiger Hinweis auf den Beginn des Krankheitsprozesses. Der zweite Biomarker bezieht sich auf die Bausteine der sogenannten Neurofibrillenbündel. Sie haben die Funktion, in den Nervenzellen deren Mikrotubuli-Transportschienen zu stabilisieren, und wirken wie Eisenbahnbohlen. Wenn in kranken Nervenzellen die neu produzierten Tau-Bohlen nicht mehr zu den Schienen transportiert werden, steigt ihre Menge an und sie verklumpen zu Neurofibrillenbündeln. Die erhöhte Menge an diesen Tau-Bohlen und deren Modifikationen ist ebenfalls im Blut und Gehirnwasser messbar und ein wichtiger Hinweis auf den Nervenzelluntergang.

 
Kontakt I Dr. Birgit Teichmann, Dipl. Biologin, Gerontologin M. Sc. I Tel. +49 6221 54 8124 I E-Mail: teichmann@nar.uni-heidelberg.de

 

 

 

 

 

 

 

 

21.09.2023

Demenz – die Welt steht Kopf

Demenz – die Welt steht Kopf, lautet das Motto des diesjährigen Welt-Alzheimertages. Diesen nimmt das AGAPLESION Bethanien Krankenhaus Heidelberg, in Kooperation mit der Akademie für Ältere Heidelberg, der Stadt Heidelberg, der Friedensgemeinde
Handschuhsheim und der Nachbarschaftshilfe Handschuhsheim/Neuenheim zum Anlass, um über Demenzerkrankungen und deren Folgen zu informieren und auf die Situation von Menschen mit Demenz und deren Familien aufmerksam zu machen.
Wir freuen uns, wenn Sie dabei sind.

Kontakt I Dr. Ilona Dutzi Dipl. Psychologin; Gerontologin (FH) I Tel. +49 6221 319 1570 I E-Mail: Ilona.Dutzi@agaplesion.de
 
14.07.2023

GECONEU News I 3. Transnationales Projekttreffen in Brüssel

Baad8d74-ee7e-4686-bdbf-315371b0b78cWir freuen uns, Ihnen die neuesten Informationen über das Projekt "Genetic Counseling in European Universities (GECONEU)" zu präsentieren. Vom 6. bis 7. Juli, trafen sich alle Projektpartner in Brüssel zum dritten Transnationalen Projekttreffen (TPM), das von der Vrije Universiteit Brussel ausgerichtet wurde. Das Treffen diente als Plattform für fruchtbare Diskussionen, die sich auf die Fertigstellung des "GECONEU-Kurses" und der dazugehörigen Materialien konzentrierten. Die unterschiedlichen Hintergründe und Fachkenntnisse der Projektpartner bereicherten die Diskussionen und führten zu wertvollen Erkenntnissen und innovativen Ansätzen für die genetische Beratung im Zusammenhang mit neurodegenerativen Krankheiten. Darüber hinaus bot das Treffen die Gelegenheit, die bevorstehende Learning Teaching Training (LTT)-Aktivität zu skizzieren, die vom 31. November bis 1. Dezember 2023 in Izmir stattfinden soll. Das Programm wird interaktive Workshops, Fallstudien und praktische Schulungen umfassen, die sicherstellen, dass die Teilnehmer praktische Erfahrungen mit genetischer Beratung im Bereich der neurodegenerativen Erkrankungen sammeln.
 

Kontakt I Dr. Birgit Teichmann, Dipl. Biologin, Gerontologin M. Sc. I Tel. +49 6221 54 8124 I E-Mail: teichmann@nar.uni-heidelberg.de

 
03.07.2023

Wohnen – eine Schlüsselfrage des Alter(n)s und der Alternsforschung

Den Verlust der Wohnung / des eigenen Hauses spät im Leben aus Gründen von Krankheit und Pflegebedürftigkeit kann als eine Art ‚räumlicher Verwitwung‘ gesehen werden, also ein schwerer Verlust. Im Umkehrschluss muss alles dafür getan werden, ein „Aging in Place“ zu ermöglichen, also das möglichst lange Verbleiben in der eigenen Wohnung. Diese Entwicklungsaufgabe, gleichzeitig eines der größten Bedürfnisse von Menschen im höheren Lebensalter, ist heute facettenreich und weit entfernt von einer Gegenüberstellung Zuhause versus Pflegeheim. Vieles ist im Wandel: Zuhause wohnen bleiben hat sich deutlich verändert, etwa durch Internetanbindung und smarte Wohnelemente wie ein Sensorsystem zur Sturzerkennung. Aber auch Ansprüche an gutes Wohnen zu Hause haben sich verändert. Komfort, ein schöner Ausblick und mehr als ein Zimmer auch für Alleinlebende sind heute fast selbstverständlich. Doch auch jenseits des eigentlichen Wohnens hat sich die Welt älterer Menschen heute deutlich gewandelt: Quartiersbezüge sind wichtig, optimale Anbindung an den ÖPNV ist hocherwünscht, Partizipation will gelebt werden, sogenannte ‚neue‘ Wohnformen sind immer stärker im Kommen. Die Palette ist riesig und reicht von neuen Eigentümergemeinschaften bis zu unterschiedlichen Varianten von Hausgemeinschaften für Menschen mit Demenz. Wie gut sind wir alle auf Wohnanforderungen spät im Leben und diesbezügliche Entscheidungen vorbereitet? Anspruch und Wirklichkeit klaffen nicht selten deprimierend auseinander. Und dann wieder gibt es supertolle Wohnlösungen für Ältere, die niemand kennt. Wir müssen als Gesellschaft deutlich besser werden, wenn es um so etwas Existentielles wie Wohnen im Alter geht. Ich glaube, auch Forschung kann dazu einen signifikanten Beitrag leisten.
 
Kontakt I Prof. Dr. Hans-Werner Wahl I Tel. +49 6221 54 8127 I E-Mail: wahl@nar.uni-heidelberg.de
 
26.06.2023

Neues aus dem ERASMUS+- Projekt De-Sign

Raising Awareness for Dementia in Deaf Older Adults in Europe.

Video zu sehen unter:

Screenshot 2023-06-30 At 12-23-03 Facebook

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26.06.2023

Neues aus dem ERASMUS+- Projekt De-Sign

Raising Awareness for Dementia in Deaf Older Adults in Europe. Aus unserem zweiten Projekttreffen in Turin am 22.-23. Juni.

Gruppe

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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22.06.2023

Neues aus dem ERASMUS+- Projekt GECONEU

PRESSEMITTEILUNG Nr.2/ 2023

Das GECONEU-Projekt GECONEU – die Abkürzung steht für „Genetic counseling in European universities: The case of neurodegenerative diseases” oder „Genetische Beratung an europäischen Universitäten: Neurodegenerative Erkrankungen“ – geht mit großen Schritten voran. Das Team setzt seine Arbeit an der Entwicklung des eigens für Hochschulstudierende maßgeschneiderten Online-Kurses zur Vermittlung von Kenntnissen über die genetische Beratung fort. In den letzten Monaten wurden folgende Projektschritte... weiter

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16.06.2023

Kurt-Beyer-Preis für ehemalige Doktorandin

Dr.-Ing. Julia Kirch (Fakultät Architektur der TU Dresden) wurde für ihre Dissertation „Raumkonzepte zur Unterstützung der Selbsthilfe und Mobilität von Menschen mit Demenz im Krankenhaus. Eine Untersuchung am Beispiel von Spezialstationen“ mit dem Kurt-Beyer-Preis 2021 ausgezeichnet. Dieser wurde ihr am 05.08.2022 durch Adrian Diaconu (Vertretung der Firma Hochtief bzw. Stifter des Preises) sowie der Rektorin Prof. Dr. Ursula M. Staudinger verliehen.

Das Team der Professur für Sozial- und Gesundheitsbauten gratuliert ganz herzlich!

Adrian Diaconu (Vertretung der Firma Hochtief bzw. Stifter des Preises), Dr.-Ing. Julia Kirch sowie die Rektorin Prof. Dr. Ursula M. Staudinger
© Stefan Gröschel

 

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25.05.2023

Erfolgreicher Abschluss des Graduiertenkollegs „Menschen mit Demenz im Akutkrankenhaus“

Graduiertenkolleg FertigNun ist es soweit: Mit den bestandenen Disputationsprüfungen der Pflegewissenschaftlerin Claudia Eckstein und der Neuropsychologin Simge Celik Stojanovic sind auch die letzten Dissertationsprojekte des von der Robert Bosch Stiftung geförderten Graduiertenkollegs „Menschen mit Demenz im Akutkrankenhaus“ erfolgreich abgeschlossen worden.
In den vergangenen Jahren hat das Graduiertenkolleg innovative Ansätze für den Umgang mit Demenz im klinisch-stationärem Alltag sowie bei Nachsorge und Vorsorge (Prävention) erforscht und in der interdisziplinären Zusammenarbeit neue Konzepte zur Förderung der Lebensqualität von Menschen mit Demenz erarbeitet. Das Kolleg wurde federführend von Prof. Andreas Kruse, Prof. Konrad Beyreuther, Prof. Jürgen Bauer und Dr. Birgit Teichmann geleitet.

Mit seinem Forschungsschwerpunkt hat das Graduiertenprogramm ein Thema aufgegriffen, das, wie es sich in der Corona-Pandemie besonders gezeigt hat, eine neue Aktualität erreicht hat – nämlich den angemessenen Umgang der Gesellschaft mit schutzbedürftigen und vulnerablen Bevölkerungsgruppen, der sich sowohl in der fachkundigen Pflege und Betreuung sowie adäquaten räumlichen Unterbringung, aber auch in der gleichwürdigen Kommunikation und kultur- und diversitätssensiblen Herangehensweise äußert.

Insgesamt wurden 13 junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gefördert. Die Dissertationsthemen reichten von demenzspezifischer Frührehabilitation im Krankenhaus und Versorgung in der Notaufnahme über Weiterbildung des medizinischen und pflegerischen Fachpersonals sowie epidemiologische, linguistische, kulturelle Aspekte der Demenzforschung bis hin zur Architektur demenzsensibler Krankenhäuser und den Grundlagen ethisch-fachlich fundierter Pflege. Als Erfolg betrachten wir, dass alle Doktorandinnen und Doktoranden ihre Dissertationsprojekte abgeschlossen und bereits eine fachlich adäquate Anstellung gefunden haben. Sie sind heute als Lehrkräfte, wissenschaftliche Mitarbeitende an den Universitäten und Kliniken in Heidelberg, Ulm, Tübingen und Thessaloniki (Griechenland) tätig, leiten entsprechende Fachreferate in den Landes- und Bundesbehörden, auch eine Professur für Physiotherapie wurde bereits mit dem Absolventen unseres Graduiertenkollegs besetzt. Die intensive Interaktion von Promovierenden verschiedener Disziplinen hat dank qualitätsvoller wissenschaftlicher Betreuung zu überraschenden Synergismen und daraus resultierenden gemeinsamen Publikationen in den renommierten Fachzeitschriften geführt. Diese Erfahrung möchten wir auch in neue Initiativen des Netzwerks Alternsforschung einfließen lassen.

Wir danken der Robert Bosch Stiftung ganz herzlich – auch im Namen der 13 Absolventinnen und Absolventen des Graduiertenkollegs, die mit Hilfe der finanziellen Unterstützung ihr wissenschaftliches Projekt durchführen konnten, das einen wichtigen Meilenstein ihrer wissenschaftlichen Karriere darstellte.

Unserem wissenschaftlichen Nachwuchs wünschen wir auch weiterhin viel Erfolg auf dem beruflichen Lebensweg!

Kontakt I Dr. Birgit Teichmann, Dipl. Biologin, Gerontologin M. Sc. I Tel. +49 6221 54 8124 I E-Mail: teichmann@nar.uni-heidelberg.de

kutsubinas: E-Mail
Letzte Änderung: 16.02.2024
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