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Veranstaltungen
Interview des Monats

Interview vom 08. Mai 2018 zum 39. NAR-Seminar
Zwischen Biologie und Funktionalität – Individualisierte Therapiestrategien für ältere Patienten mit Tumorerkrankungen
durchgeführt von
        Clarissa Muhlack

Ebert Klein
Prof. Dr. Matthias Ebert
Universitätsmedizin Mannheim

 
Bibliothek

Öffnungszeiten:

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Broschüre zum NAR

NAR I Netzwerk AlternsfoRschung

Altern als Folge von Alterungsprozessen ist beeinflussbar, Alter nicht. Da Altern den Menschen in seiner Gesamtheit betrifft, haben wir das Netzwerk AlternsfoRschung (NAR) gegründet, um interdisziplinär die verschiedenen Aspekte des Alterns zu untersuchen. Der Schwerpunkt des NAR liegt derzeit auf biologischer, medizinischer, psychologischer, soziologischer und ökonomischer Alternsforschung.

 

Oma Kreuzschraffur

Ankündigungen

27.02.2018

Nächstes NAR-Seminar I 12.07.2018 I 17.00-19.00 Uhr

NAR-Seminar I Universität Heidelberg am Universitätsplatz I Neue Aula I Grabengasse 3-5 I 69117 Heidelberg
Unser 39. NAR-Seminar mit Thema

Geriatrische Onkologie

findet statt am Donnerstag, 12. Juli 2018, von 17.00 - 19.00 Uhr.

  • Zwischen Biologie und Funktionalität – Individualisierte Therapiestrategien für ältere Patienten mit Tumorerkrankungen
    Prof. Dr. Matthias Ebert, Universitätsmedizin Mannheim
  • Hämatologische Erkrankungen im Alter
    PD Dr. Ulrich Wedding, Universitätsklinikum Jena
  • Patientenpräferenzen hochaltriger Patienten mit Krebs – ethische und kommunikative Aspekte
    Prof. Dr. Dr. Eva Winkler, Nationales Centrum für Tumorerkrankungen, Heidelberg

Moderation I Prof. Dr. Dr. h.c. Konrad Beyreuther I Tel. +49 6221 54 6845

 Minipfeil Rotflyer

 

Aktuell

09.07.2018

Öffentliches Seminar zum Thema „Geriatrische Onkologie“

PRESSEMITTEILUNG der Universität Heidelberg I 06.07.2018
Zu einem öffentlichen Seminar über Krebserkrankung und Krebsbehandlung im fortgeschrittenen Alter lädt das Netzwerk AlternsfoRschung (NAR) der Universität Heidelberg am Donnerstag, 12. Juli 2018, ein. Auf dem Programm stehen dazu drei Vorträge von Experten. Sie beschäftigen sich mit der Individualisierung der Therapiestrategien, mit hämatologischen Erkrankungen im Alter sowie mit Behandlungspräferenzen hochaltriger Krebspatienten. Die zweistündige Veranstaltung mit dem Titel „Geriatrische Onkologie“ findet in der Aula der Neuen Universität statt und beginnt um 17 Uhr. Nach den Vorträgen sind Fragen an die Fachleute möglich. Über individualisierte Therapiestrategien für ältere Patienten mit Tumorerkrankungen referiert Prof. Dr. Matthias Ebert vom Universitätsklinikum Mannheim. In seinem Vortrag wird er unter anderem auf Herausforderungen bei der Behandlung, etwa verursacht durch Begleiterkrankungen und Gebrechlichkeit, eingehen. Privatdozent Dr. Ulrich Wedding vom Universitätsklinikum Jena wird sich in seinem Beitrag mit Erkrankungen des blutbildenden Systems, sogenannten hämatologischen Erkrankungen, befassen. Um Therapieziele von Tumorpatienten im hohen Alter sowie um ethische und kommunikative Aspekte in der Behandlung geht es im Vortrag von Prof. Dr. Dr. Eva Winkler vom Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen.

Das NAR-Seminar moderiert Prof. Dr. Konrad Beyreuther, der Gründungsdirektor des Netzwerks AlternsfoRschung ist. Im Netzwerk AlternsfoRschung beschäftigen sich Geistes- und Naturwissenschaftler sowie Mediziner und Ökonome interdisziplinär mit den verschiedenen Aspekten des Alterns.

Kontakt I Dr. Birgit Teichmann I Tel. +49 6221 54 8124

 
04.06.2018

+++ Proband/innen gesucht! +++

 

Die SRH Hochschule Heidelberg in Kooperation mit der Universität des Saarlandes sucht Probandinnen und Probanden im Alter von 60‐75 Jahren für eine Studie zur visuellen Wahrnehmung. Die Teilnahme erfolgt an der SRH Hochschule Heidelberg, Fakultät für Angewandte Psychologie (Maria‐Probst‐Str. 3), unter der Leitung von Herrn Prof. Dr. Patric Meyer und besteht aus zwei Terminen (Termin 1: ca. 45 Minuten, Termin 2: ca. 1‐1,5 Stunden), die im Abstand von einer Woche stattfinden.

Voraussetzungen für die Teilnahme sind:

  • Sie sollten physisch und psychisch gesund sein (insbesondere keine psychischen oder neurologischen Erkrankungen, kein Bluthochdruck).
  • Ihre Muttersprache sollte Deutsch sein.
  • Sie sollten zwischen 60 und 75 Jahre alt sein.

Sie erhalten eine kleine finanzielle Aufwandsentschädigung sowie Rückmeldung über Ihre kognitive Leistungsfähigkeit. Gerne erklären wir Ihnen Genaueres im Rahmen eines unverbindlichen Telefongesprächs.
Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!

Kontakt I Ann‐Kathrin Zaiser, M.Sc. Psych. Experimentelle Neuropsychologie I Tel. +49 681 302 64 365

 
29.05.2018

1,9 Millionen Euro für Forschungsprojekt zur Sturz-Vorbeugung

 

RNZ I 26.04.2018
Mit der Steigerung der körperlichen Aktivität sowie der Vorbeugung von Stürzen bei älteren Menschen beschäftigt sich ein Forschungsprojekt, das am Netzwerk Alternsforschung (NAR) der Universität gestartet ist. Ziel der von Michael Schwenk geleiteten Arbeiten ist es, ein Gruppenkonzept zum alltagsintegrierten Training zu evaluieren, das sogenannte Life-Programm. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt das auf drei Jahre angelegte Vorhaben mit 1,9 Millionen Euro...

 

Kontakt I Nachwuchsgruppenleiter Dr. Michael Schwenk I Tel. +49 6221 54 824

 
27.04.2018

Neues Messverfahren zur frühzeitigen Erkennung von Gleichgewichtseinschränkungen

 

Mit zunehmendem Alter verschlechtert sich die Gang- und Gleichgewichtsfähigkeit und führt zu eingeschränkter Mobilität, geringerer Selbstständigkeit und einem erhöhten Sturzrisiko. Der Rückgang der Gleichgewichtsfähigkeit beginnt in etwa ab dem 40. Lebensjahr und verläuft über viele Jahre schleichend und in der Regel unbemerkt. Zwischen dem 60. und 70. Lebensjahr ist der Rückgang überdurchschnittlich hoch und individuell sehr verschieden. Eine Messung der Gleichgewichtsfähigkeit erscheint besonders in dieser Lebensphase sinnvoll. Somit kann ermittelt werden, ob die Einschränkungen überdurchschnittlich hoch sind und einer Intervention (Training) bedürfen. Überaschenderweise existieren für die Personengruppe der 60-70 Jährigen bislang kaum validierte Verfahren, welche eine vollumfängliche Messung von alltagsrelevanten Gleichgewichtsleistungen ermöglichen.
Die bestehenden Instrumente wurden eher für ältere gebrechliche Personen oder (spezielle) Patienten(gruppen) entwickelt.
Für fitte Ältere sind die enthaltenen Aufgaben zu einfach, so dass oftmals die maximale Punktzahl erreicht wird und eine Differenzierung der Leistungsfähigkeit innerhalb dieser Personengruppe nicht möglich ist.
Am NAR wurde nun eine anspruchsvolle Balancescala, die „Community Balance & Mobility Scale“, für den deutschsprachigen Raum evaluiert und im Hinblick auf die Genauigkeit zur Erfassung anspruchsvoller Balanceleistungen überprüft. Die Ergebnisse zeigen einen hohen Zusammenhang mit etablierten Balanceassessments was für die Genauigkeit der neuen Skala spricht. Eine genaue genaue Darstellung der Studie findet sich hier: https://link.springer.com/content/pdf/10.1007%2Fs00391-018-1374-z.pdf

Ab sofort ist die deutschsprachige Version der „Community Balance & Mobility Scale“ auf der Seite des Netzwerk AlternsfoRschung verfügbar.

Kontakt I Katharina Gordt (Sportwissenschaftlerin) Doktorandin am Netzwerk AlternsfoRschung I Tel. +49 6221 54 8132

 
25.04.2018

Die Zusammenhänge abnormer Kaliumwerte mit Herzrhytmusstörungen und frühzeitigem Herztod: eine systematische Übersichtsarbeit und Meta-Analyse von Beobachtungsstudien

Cardiovascular Drugs and Therap I 04.2018 
Kalium spielt eine wichtige Rolle für die Herzfunktion. Unter physiologischen Bedingungen liegen die Kaliumwerte im Blut zwischen 3,5 und 5,1 mmol/L. Dieser Konzentrationsbereich wird durch verschiedene Kontrollmechanismen des Körpers, u.a. durch die Niere konstant gehalten. Funktionieren diese Mechanismen jedoch nicht richtig, kann dies zu abnormen Kaliumwerten führen. Der Fachbegriff für zu niedrige Kaliumwerte (kleiner 3,5 mmol/L) lautet Hypokaliämie, während Hyperkaliämie zu hohe Kaliumwerte beschreibt (größer 5,1 mmol/L).

In vielen Beobachtungsstudien wurde bereits der Zusammenhang zwischen abnormen Kaliumwerten und Herz-Kreislauf-Ereignissen untersucht. Eine Zusammenfassung dieser Ergebnisse in einer Publikation stand aber  bisher aus. Deshalb führten wir die weltweit erste systematische Übersichtsarbeit zu diesem Forschungsthema durch, deren Ergebnisse kürzlich in der wissenschaftlichen Zeitschrift Cardiovascular Drugs and Therapy erschienen sind. Die Forschungsfrage lautete dabei: Haben Personen mit abnormen Kaliumwerten ein erhöhtes Risiko für Herzrhythmusstörungen oder frühzeitigen Herztod im Vergleich zu Personen mit Normalwerten?

Zur Beantwortung dieser Frage führten wir eine systematische Literatursuche in den beiden medizinischen Datenbanken Medline (Ovid Technologies, New York) und ISI Web of Knowledge (Thomson Scientific Technical Support, New York) durch. Insgesamt wurden die Forschungsdaten aus 24 Studien mit insgesamt 310.825 Teilnehmern zusammengefasst.

In der älteren Allgemeinbevölkerung bestand für Teilnehmer mit zu niedrigen Kaliumwerten im Vergleich zu einer Gruppe mit Normalwerten ein 1,6-fach erhöhtes Risiko für supraventrikuläre Herzrhythmusstörungen. Im Gegensatz dazu fand sich für die Gruppe mit zu hohen Kaliumwerten ein erhöhtes Risiko für frühzeitigen Herztod.

Ein sogenannter U-förmiger Risikozusammenhang, d.h. dass sowohl für die Gruppe mit zu niedrigen als auch mit zu hohen Kaliumwerten ein erhöhtes Risiko bestand,  fand sich bei Patienten mit Bluthochdruck für Herz-Kreislauf-Ereignisse (2,6-fach erhöhtes Risiko bei Hypokaliämie und 1,7-fach erhöhtes Risiko bei Hyperkaliämie), sowie bei Dialysepatienten (1,1-fach erhöhtes Risiko bei Hypokaliämie und 1,4-fach erhöhtes Risiko bei Hyperkaliämie) und bei Patienten mit Herzschwäche (wenn auch nicht statistisch signifikant) für frühzeitigen Herztod.

Obwohl die in dieser systematischen Übersichtsarbeit zusammengefassten Beobachtungsstudien nicht zweifelsfrei belegen können, dass das erhöhte Risiko für Herz-Kreislauf-Ereignisse einzig und allein durch die abnormen Kaliumwerte verursacht wurde, so zeigen die Ergebnisse dennoch die hohe Relevanz , die Kaliumwerte im Blut innerhalb des Referenzbereichs zu halten. Häufige Kontrollen der Kaliumwerte bei besonderen Personengruppen (Personen mit Bluthochdruck, Herzschwäche, eingeschränkter Nierenfunktion oder Dialysetherapie) werden empfohlen. Bei Kaliumwerten außerhalb des Normbereichs können verschiedene Maßnahmen (z.B. Umstellung oder Absetzen von Kalium-beeinflussenden Medikamenten) helfen, normale Kaliumwerte wiederherzustellen und Herz-Kreislauf-Ereignisse zu verhindern.

Kontakt I Liesa Katharina Hoppe (Apothekerin) Doktorandin am Netzwerk AlternsfoRschung I Tel. +49 6221 54 8143

 
22.04.2018

Training in der Gruppe soll Bewegungssicherheit älterer Menschen verbessern

PRESSEMITTEILUNG der Universität Heidelberg I 18.04.2018 I Nr. 43/2018
Heidelberger Wissenschaftler evaluieren alltagsintegriertes Programm zur Sturzprävention...

Kontakt I Nachwuchsgruppenleiter Dr. Michael Schwenk I Tel. +49 6221 54 8248

 
17.04.2018

Bluttest zeigt früh das Alzheimer-Risiko an

DKFZ Pressemitteilung I Nr. 24 I 06.04.2018
Wissenschaftler der Ruhr-Universität Bochum, des Deutschen Krebsforschungszentrums, u.a. NAR-Direktor Prof. Dr. Hermann Brenner, und des Krebsregisters Saarland haben einen neuen Bluttest entwickelt, der im Mittel acht Jahre vor der klinischen Diagnose auf eine Alzheimer-Erkrankung hinweisen kann.

Kontakt I Prof. Hermann Brenner I Tel. +49 6221 42 1300

 
10.04.2018

Der Alltag als Fitnessstudio nutzen I Neues Forschungsprojekt

RNZ I 05.04.2018
Gerade im hohen Alter sind Kraft und Koordination wichtig, um so lange wie möglich mobil zu bleiben und nicht auf fremde Hilfe angewiesen zu sein. Herkömmliche Trainingsprogramme werden jedoch meistens innerhalb nur eines Jahres abgebrochen, weiß Michael Schwenk vom Heidelberger "Netzwerk Alternsforschung" (NAR)...

Kontakt I Nachwuchsgruppenleiter Dr. Michael Schwenk I Tel. +49 6221 54 8248

 
28.08.2017

NAR-Nachwuchsgruppe „Bewegung, körperliche Leistung und Gesundheit in der zweiten Lebenshälfte“ mit acht Beiträgen auf der diesjährigen Konferenz der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) vertreten

Die Nachwuchsgruppe von Dr. Michael Schwenk ist mit acht wissenschaftlichen Beiträgen (sieben Vorträge und ein Poster) auf dem 29. Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) vertreten. Die DGG Konferenz bietet in Keynote Lectures, Symposien und Vorträgen neue Informationen zu aktuellen und grundlegenden Themen der Altersmedizin. Die Nachwuchsgruppe ist mit Themen aus den zentralen Forschungsfeldern "Körperliches Training" und "Mobilität und Technologie" vertreten. Die Beiträge adressieren innovative Konzepte des „alltagsintegrierten, nachhaltigen, körperlichen Trainings“, moderne ICT-basierte Trainingsverfahren, kosteneffiziente Aktivitätsprogramme sowie neue sensor-basierte Assessmentmethoden.

Die Konferenz findet vom 28. -30. September in Frankfurt statt.
Weitere Informationen finden sich hier.

Kontakt I Nachwuchsgruppenleiter Dr. Michael Schwenk I Tel. +49 6221 54 8248

 

24.11.2017

Katharina Gordt, Doktorandin der Nachwuchsgruppe "Bewegung, körperliche Leistung und Gesundheit in der zweiten Lebenshälfte" gewinnt Vortragspreis

Am 16. + 17. November 2017 fand das 2. Forschungssymposium Physiotherapie der Deutschen Gesellschaft für Physiotherapiewissenschaften (http://www.dgptw.org) an der Hochschule Osnabrück satt. Katharina Gordt ist Physiotherapeutin, Sportwissenschaftlerin und Doktorandin der Nachwuchsgruppe „Bewegung, körperliche Leistung und Gesundheit in der zweiten Lebenshälfte“ am Netzwerk AlternsfoRschung der Universität Heidelberg.

Sie präsentierte auf dieser deutschlandweit anerkannten Fachtagung für Physiotherapeuten die von ihr erarbeitete Übersetzung und Validierung der deutschen Version der „Community Balance und Mobility Scale“. Dieses Messinstrument wird speziell zur Beurteilung der Gleichgewichtsleitung bei relativ fitten älteren Erwachsenen eingesetzt. Vor dem Hintergrund der schnell wachsenden Anzahl „junger Älterer“ (60-70 Jahre, Baby Boomer Generation) spielt die frühzeitige Identifikation und Prävention von Gleichgewichtdefiziten eine zentrale Rolle, um Stürzen vorzubeugen. Das von Frau Gordt validierte Messinstrument leistet dazu einen wichtigen Beitrag. Derzeit erfolgt dessen Einsatz innerhalb einer umfassenden europäischen Studie zur Prävention eines funktionellen Abbaus bei „Jungen Älteren“ (http://www.preventit.eu).

Die ca. 300 Teilnehmer des Forschungssymposiums waren aufgefordert die Vorträge der Veranstaltung zu bewerten und wählten Frau Gordt‘s Vortrag auf den 3. Platz. Die Auszeichnung wird durch die Deutsche Gesellschaft für Physiotherapiewissenschaft (DGPTW) verliehen.

Link zur Seite: http://www.dgptw.org/

Kontakt I Autorin Katharina Gordt Doktorandin am Netzwerk AlternsfoRschung I Tel. +49 6221 54 8132

 
20.11.2017

Machen „Wearables“ ein Balance- und Gangtraining effektiver? Nachwuchsgruppe am NAR veröffentlicht Meta-Analyse

Eine eingeschränkte Balance- und Gehfähigkeit kann zu erheblichen Einschränkungen im täglichen Leben führen und zählt zu den größten Risikofaktoren für Stürze. Sowohl das Balance- als auch das Gangtraining gelten als wichtige Bestandteile der Sturzprävention.
Sogenannte „Wearables“ (am Körper getragene Sensoren) erscheinen als eine vielversprechende Möglichkeit, die herkömmlichen Trainingsansätze zu verbessern. Diese modernen Sensoren erlauben eine präzise Messung von menschlichen Bewegungsabläufen und somit auch ein unmittelbares Feedback, welches motorisches Lernen während des Trainings unterstützt und auch als Motivationshilfe dient. Inwieweit ein sensor-gestütztes Training effektiv ist und ob es herkömmlichen Trainingsansätzen überlegen ist, wurde bislang nicht systematisch untersucht. Im Rahmen der vorliegenden Arbeit wurde daher eine Meta-Analyse durchgeführt, mit dem Ziel, die Effektivität von sensor-gestütztem Balance und Gangtraining im Vergleich zu konventionellen Trainingsprogrammen zu bestimmen. Insgesamt wurden acht randomisierte kontrollierte Studien in die systematische Übersichtsarbeit eingeschlossen. Die meisten Studien verwendeten Beschleunigungssensoren am Rücken, den Beinen oder den Schuhen. Die Übersichtsarbeit zeigt, dass sensor-gestütztes Training effektiv zur Verbesserung von motorischen Leistungen ist. Einzelne Studien weisen auf eine Überlegenheit des neuen Ansatzes zur Verbesserung der Gleichgewichtsfähigkeit im Vergleich zu herkömmlichem Training hin. Für die Verbesserung spezifischer Gangdefizite (dynamische Balance) hingegen liegt bisher nur begrenzte Evidenz vor. Insgesamt weisen die Ergebnisse der Übersichtsarbeit auf ein hohes Potential von Sensortechnologie hin, um herkömmliche Trainingsansätze effektiver zu gestalten. Allerdings fehlen bislang methodisch hochwertige Untersuchungen mit dieser neuen Technologie. Auf Basis der Befunde der Übersichtsarbeit sind am Netzwerk AlternsfoRschung weitere Studien zu Thematik geplant.

Kontakt I Autorin Katharina Gordt Doktorandin am Netzwerk AlternsfoRschung I Tel. +49 6221 54 8132

Minipfeil Rotweiter zum Originalartikel 
 
01.09.2017

Gelingendes Altern I Das Netzwerk AlternsfoRschung feierte sein zehnjähriges Bestehen

UNISPIEGEL der Universität Heidelberg I Ausgabe 2/2017
Wohnen im Alter, Psychotherapie im Pflegeheim oder gemeinsame Risikofaktoren für Schlaganfall, Parkinson und Demenz – das sind nur einige der zahlreichen und vielfältigen Themen, mit denen sich Wissenschaftler im Netzwerk AlternsfoRschung (NAR) der Universität Heidelberg beschäftigen. Über der gesamten Forschung des NAR steht die zentrale Frage »Wie kann gutes Altern gelingen?«...

Kontakt I Dr. Birgit Teichmann I Tel. +49 6221 54 8124

Minipfeil RotPDF-Unispiegel
Minipfeil Rotvideo
 
28.08.2017

am Netzwerk AlternsfoRschung (NAR) und am Lehrstuhl für Geriatrie der Universität Heidelberg (AGAPLESION Bethanien Krankenhaus) ist zum 01.11.2017 eine Projektstelle zu besetzen

Post-doc Stelle Ernährungswissenschaften und Sportwissenschaften

Ihre Aufgaben:

  • Durchführung des systematischen Reviews/Meta-Analyse
  • Koordination der Arbeit mit den Projektpartnern in den Bereichen Ernährungswissenschaften, Sportwissenschaften, Geriatrie, Gerontologie, Biometrie
  • Erstellung von wissenschaftlichen Publikationen zur diesem Forschungsprojekt

Ihr Profil:

  • Promotion im Fach Ernährungswissenschaften, Sportwissenschaften, Physiotherapie oder verwandte Disziplin.
  • Gute Kenntnisse in der Erstellung von systematischen Reviews/Meta-Analysen

Dauer: Die Stelle ist zunächst auf 2 Jahre befristet.

Kontakt: Dr. Michael Schwenk, Telefon 06221 54-8248, Prof. Dr. Jürgen M. Bauer, Telefon 06221 319-1501

Bewerbungsfrist: 15. September 2017

Minipfeil RotPDF-Version
 
16.08.2017

Mitschnitt I Öffentliches Seminar zum Thema „Demenz - literarisch und ethisch betrachtet“

SWR4 Baden-Württemberg I 27.07.2017
Mitschnitt  mit dem O-Ton von Frau Andrea Germann zum 36. NAR-Seminar vom 27.07.2017 mit Thema  "Demenz - literarisch und ethisch betrachtet", zu hölren ab der 2.35 Minute.

Kontakt I Dr. Birgit Teichmann I Tel. +49 6221 54 8124

 

01.08.2017

Wir brauchen lebenslang Anregungen

Spiegel Wissen I 03.2017
Warum es wichtig ist, möglichst lange im Arbeitsleben zu bleiben und offen für Anregungen zu sein, erläutert der Alzheimer-Forscher Prof. Dr. Dr. h.c. Konrad Beyreuther in einem kürzlichen Spiegel-Wissen-Interview.

 Minipfeil Rotzum Interview
 
14.07.2017

Öffentliches Seminar zum Thema „Demenz - literarisch und ethisch betrachtet“

PRESSEMITTEILUNG der Universität Heidelberg I 13.07.2017
Wissenschaftler des Netzwerks AlternsfoRschung der Universität Heidelberg im Gespräch mit Autoren
Seit der Entdeckung der Alzheimer-Krankheit hat das Thema Demenz immer wieder Eingang in die Literatur gefunden. Inzwischen gibt es eine große Bandbreite an Büchern, in denen Erfahrungen mit Betroffenen in Form von Berichten oder Fiktion erzählerisch verarbeitet werden. Der literarische und ethische Umgang mit Demenz ist Thema eines öffentlichen Seminars, zu dem das Netzwerk AlternsfoRschung (NAR) der Universität Heidelberg am Donnerstag, 27. Juli 2017, einlädt. Neben zwei Vorträgen von Experten erläutern Zora Debrunner und Andreas Wenderoth, die über an Demenz erkrankte Angehörige geschrieben haben, ihre Perspektive. Die zweistündige Veranstaltung „Demenz – literarisch und ethisch betrachtet“ findet in der Neuen Aula der Neuen Universität statt und beginnt um 17.00 Uhr. Der Eintritt ist frei, nach den Beiträgen sind Fragen an die Fachleute möglich.

Bei der Veranstaltung erklärt zunächst Prof. Dr. Bert Heinrichs vom Institut für Wissenschaft und Ethik der Universität Bonn, warum die Frage nach einem ethisch angemessenen Umgang mit an Demenz erkrankten Menschen schwierig zu beantworten ist. Andrea Germann, Doktorandin am NAR, zeigt auf, wie vielfältig Bilder von Demenz in der „Schönen Literatur“ dargestellt werden. Im Anschluss an ihren Vortrag führt sie ein Gespräch mit den beiden Autoren. Der Journalist Andreas Wenderoth beschreibt in seinem Buch „Ein halber Held. Mein Vater und das Vergessen“ auf einfühlsame Weise auch die kreativen Seiten der Krankheit. Die Schweizer Bloggerin Zora Debrunner, deren Beiträge über ihre an Demenz erkrankte Großmutter als Buch veröffentlicht wurden, sieht in ihrer Autorentätigkeit die Möglichkeit, sich an das zu erinnern, was einmal war und was langsam verloren geht. Debrunners Buch „Demenz für Anfänger“ wird zudem am 4. Oktober zum Start der NAR-Vortragsreihe „Literatur und Demenz“ besprochen.

Im Netzwerk AlternsfoRschung beschäftigen sich Geistes- und Naturwissenschaftler sowie Mediziner und Ökonomen interdisziplinär mit den verschiedenen Aspekten des Alterns.

Kontakt I Dr. Birgit Teichmann I Tel. +49 6221 54 8124

 
11.07.2017

Hirschhausens Check-up. 1 I Wie gutes Altern gelingt!

ARD I 12.06.2017
Was bedeutet es, alt zu werden? Stimmen unsere Vorstellungen vom Altern? Und was hilft uns, möglichst gut zu altern? Eckart von Hirschhausen geht diesen Fragen nach und zieht dafür ins Altersheim – in Folge 1 von "Hirschhausens Check-up".
U.a. mit Prof. Dr. Hans-Werner Wahl...

Kontakt I Dr. Hans-Werner Wahl I Tel. +49 6221 54 8127

 

10.07.2017

Heidelberger Dissertation mit Südwestmetall-Förderpreis ausgezeichnet

PRESSEMITTEILUNG der Universität Heidelberg I 25.04.2017
Die Heidelberger Wissenschaftlerin Dr. Laura Schmidt hat für ihre Doktorarbeit zum Thema „Technikhandhabung im höheren Alter aus psychologischer Perspektive“ den Südwestmetall-Förderpreis für den wissenschaftlichen Nachwuchs 2017 erhalten. In ihrer an der Universität Heidelberg entstandenen Dissertation geht Dr. Schmidt der Frage nach, vor welche Herausforderungen ältere Menschen die Nutzung von Technik im Alltag stellt...

Kontakt I Dr. Laura Schmidt I Tel. +49 6221 54 7297

 

05.07.2017

Interview zum Thema „Ältere Menschen sind so fit wie noch nie“

FRANKFURTER RUNDSCHAU I 30.06.2017
Alter – das verbinden die meisten mit Verlust von Gesundheit, Leistung und Attraktivität, mit Gebrechlichkeit und dem bedrohlich näherkommenden Ende. Über einen Menschen zu sagen, er oder sie sei „alt“ klingt nicht nett, sondern oft abfällig. Das vorherrschende Bild
vom Alter sei falsch und viel zu stark von negativen Klischees geprägt, sagt dagegen Hans-Werner Wahl, Alternsforscher an der
Universität Heidelberg....

Kontakt I Dr. Hans-Werner Wahl I Tel. +49 6221 54 8127 I Interview geführt von Pamela Dörhöfer

 

21.06.2017

Interview zum Thema "Alt werden und jung bleiben"

SWR2 Impuls I 26.05.2017
Wir werden nicht nur deutlich älter als die Generationen vor uns, sondern das Älterwerden funktioniert heute ganz anders. Wie, das erklärt der Alternsforscher und Buchautor Prof. Hans-Werner Wahl in seinem neuen Buch: " Die Psychologie des Alterns"...

Kontakt I Dr. Hans-Werner Wahl I Tel. +49 6221 54 8127 I Interview geführt von Ralf Caspary

 
23.05.2017

Das eigene Altern erleben

RHEIN-NECKAR-ZEITUNG I 23.05.2017
Bericht zum Tag der offenen Tür des Netzwerks AlternsfoRschung ...

Kontakt I Dr. Birgit Teichmann I Tel. +49 6221 54 8124

 
23.05.2017

„Man darf den Senioren nicht zu viel Arbeit abnehmen“

RHEIN-NECKAR-ZEITUNG I 20./21.05.2017
Ursula Lehr und Andreas Kruse im Gespräch. Ein Festvortrag anläßlich des 10 jährigen Bestehens des NAR...

Kontakt I Dr. Birgit Teichmann I Tel. +49 6221 54 8124

 
22.05.2017

Interview zum Thema "Alt werden und jung bleiben"

SWR2 Wissen I Aula I 16.04.2017
Wer heute mit 65 in Rente geht, hat noch eine lange Lebensphase vor sich, die mit Chancen, Herausforderungen und natürlich auch Einschränkungen verbunden ist. Altwerden ist heute mit neuen Imperativen verbunden: Bleibe jung und aktiv, erlebe und lerne Neues, bilde dich weiter fort! Prof. Hans-Werner Wahl, Direktor des Netzwerks AlternsfoRschung an der Universität Heidelberg beschreibt Chancen und Gefahren dieses Paradigmenwechsels...

Kontakt I Dr. Hans-Werner Wahl I Tel. +49 6221 54 8127

 
17.05.2017

Autorenlesung

Buchhandlung Thalia Mannheim I 22.05.2017
Prof. Dr. Hans-Werner Wahl stellt sein neues Buch "Die neue Psychologie des Alterns" vor.
Die Autorenlsung findet statt am 22.05.2017, in der Buchhandlung Thalia Mannheim - Planken P 7 22.
Beginn ist um 20.30 Uhr.

Kontakt I Prof. Dr. Hans-Werner Wahl I Tel. +49 6221 54 8127

 

10.05.2017

Vom richtigen Umgang mit dem „jungen Alter“ und dem „alten Alter“

PRESSEMITTEILUNG der Universität Heidelberg I 04.05.2017
Menschen in Deutschland altern heute später, länger und anders als frühere Generationen. Mit der Frage, wie man am besten mit der langen Phase des höheren Lebensalters umgeht, beschäftigt sich Prof. Dr. Hans-Werner Wahl, Alternsforscher an der Universität Heidelberg, in einer neuen Publikation. Der Wissenschaftler stellt darin aktuelle Befunde der Neuen Alternspsychologie vor. Vor dem Hintergrund eines neuen Verständnisses von Altern plädiert er dafür, sich bereits frühzeitig auf eine längere Alternsphase einzustellen, um bis zum Ende ein autonomes und reflektiertes Leben führen zu können...

Kontakt I Prof. Dr. Hans-Werner Wahl I Tel. +49 6221 54 8127

 

10.05.2017

Was heißt hier alt?

PSYCHOLOGIE HEUTE I 05/2017
Vergessen Sie, was Sie bislang über das Altwerden gedacht haben. Die neue Psychologie dieser Lebensphase zeigt: Wir werden heute anders und besser alt als die Generationen vor uns.
Und: Die Alten gibt es nicht mehr!...

Kontakt I Prof. Dr. Hans-Werner Wahl I Tel. +49 6221 54 8127

anna kutsubinas: E-Mail
Letzte Änderung: 09.07.2018
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