AKTUELLE PUBLIKATIONEN

Aschenbrenner, S., Schilling, T. M., Grossmann, J., Heck, T. & Bossert, M. (2020). Psychische Störungen nach erworbener ZNS-Schädigung. PSYCH up2date 14(04), 287–303. https://10.1055/a-0859-1692

Celik, S., Kokje, E., Meyer, P., Frölich, L., & Teichmann, B. (2020). Does bilingualism influence neuropsychological test performance in older adults? A systematic review. Applied Neuropsychology. Adult, 1–19. https://doi.org/10.1080/23279095.2020.1788032

Schneider, J., Schönstein, A., Teschauer, W., Kruse, A. & Teichmann, B. (2020). Hospital staff’s attitudes toward and knowledge about dementia before and after a two-day dementia training program.  Journal of Alzheimer´s Disease: JAD, 77(1) https://doi.org/10.3233/JAD-200268

Nguyen, T. N. M, Laetsch, D. C., Chen, L. J., Haefeli, W. E., Meid, A. D., Brenner, H., & Schöttker, B. (2020). Pain severity and analgesics use in the community-dwelling older population: a drug utilization study from Germany. European Journal of Clinical Pharmacology, 10.1007/s00228-020-02954-5. Advance online publication. https://doi.org/10.1007/s00228-020-02954-5

Trares, K., Gào, X., Perna, L., Rujescu, D., Stocker, H., Möllers, T., Beyreuther, K., Brenner, H., & Schöttker, B. (2020). Associations of urinary 8-iso-prostaglandin F(2α) levels with all-cause dementia, Alzheimer's disease, and vascular dementia incidence: results from a prospective cohort study. Alzheimers Dement, 16(5), 804-813. https://doi.org/10.1002/alz.12081

 
 
 
Veranstaltungen
Interview des Monats

Interview zum 44. NAR-Seminar
Ernährung - eine unverzichtbare Säule für das Gesundheitsmanagement einer Gesellschaft

Goisser New Kl

Dr. Sabine Goisser
(Netzwerk AlternsfoRschung)

 

Öffnungszeiten:

Sekretariat:
Mo - Fr 08.00 - 12.00 und 13.00 - 15.00 Uhr

Bibliothek:
Derzeit geschlossen

 
Broschüre zum NAR

NAR I Netzwerk AlternsfoRschung

Altern als Folge von Alterungsprozessen ist beeinflussbar, Alter nicht. Da Altern den Menschen in seiner Gesamtheit betrifft, haben wir das Netzwerk AlternsfoRschung (NAR) gegründet, um interdisziplinär die verschiedenen Aspekte des Alterns zu untersuchen. Der Schwerpunkt des NAR liegt derzeit auf biologischer, medizinischer, psychologischer, soziologischer und ökonomischer Alternsforschung.

 

Oma Kreuzschraffur

Aus gegebenem Anlass haben wir folgende Maßnahmen getroffen:

  • Das Gebäude ist im Moment für die Öffentlichkeit geschlossen und somit nur noch für Mitarbeiter/innen erreichbar.
  • Besuche können nur mit Voranmeldung stattfinden.
  • Der überwiegende Teil der Mitarbeiter/innen arbeitet bis auf Weiteres von zu Hause aus.
  • Es finden zur Zeit, bis auf ein Projekt, keine Befragungen/Interviews im Rahmen unserer Forschungsprojekte statt, sofern sie bei uns im Hause oder bei den Probanden zu Hause durchgeführt werden müssen.
  • Telefonische Befragungen können durchgeführt werden.
  • Die Bibliothek ist zur Zeit geschlossen.
  • Das Sekretariat ist aktuell zu den regulären Zeiten geöffnet.           
  • Alle Mitarbeiter/innen sind per Mail zu erreichen.

Diese Informationen werden zeitnah an die Entwicklung der Umstände angepasst.   

WELT-ALZHEIMERTAG
am Montag, den 21. September

Der Welt-Alzheimertag wurde von der Dachorganisation Alzheimer’s Disease International (London) und der WHO gegründet und findet seit 1994 jährlich am 21. September statt. Weltweit finden an diesem Tag vielfältige Aktivitäten statt, um die Öffentlichkeit auf die Situation der Alzheimer-Kranken und ihrer Angehörigen aufmerksam zu machen. Weltweit sind mehr als 50 Millionen Menschen von Demenzerkrankungen betroffen, zwei Drittel davon in Entwicklungsländern. Bis 2050 wird die Zahl voraussichtlich auf 152 Millionen steigen, besonders dramatisch in China, Indien, Südamerika und den afrikanischen Ländern südlich der Sahara.

Auch das NAR beteiligte sich mit Aktionen zum Welt-Alzheimertag:

Professor Konrad Beyreuther, Gründungsdirektor des Netzwerk Alternsforschung, und einer der weltweit führenden Alzheimerforscher, sowie Professor Lutz Frölich, Gerontopsychiater des ZI, Mannheim, sprechen über die neuesten Erkenntnisse der Alzheimerforschung.

Beyreuther
Professor Konrad Beyreuther
Neue Alzheimer Diagnosemethoden – Worüber müssen wir 2020 reden?

Minipfeil RotVideo Beyreuther
Minipfeil RotFolien Präsentation

 

 

 

Frölich Gr
Professor Lutz Frölich
Neue Alzheimer Therapien – Stehen wir endlich vor einem Durchbruch?

Minipfeil RotVideo Froelich
Minipfeil RotFolien Präsentation

 

 

 

Auch zur abschließenden Diskussion gibt es ein Video.

Minipfeil RotVideo Diskussion

 

Demenz-Partner Onlinekurse am 12.11.2020 und am 10.12.2020 um 13 Uhr

Pic DemenzDa noch nicht absehbar ist, wann hier wieder eine Schulung in Präsenzform stattfinden kann, möchten wir Ihnen eine online-Alternative anbieten:  

am 21.09.2020 um 11 Uhr per Skype

Hierzu benötigen Sie einen Computer / Laptop / Tablet / Smartphone mit Internetzugang.  
Sie bekommen 30 Min. vor der Schulung per E-Mail einen Link zugesendet, mit dem Sie Zutritt zur Skype-Besprechung haben. Wenn Sie aktiv Fragen stellen möchten (was natürlich gewünscht ist), benötigen Sie ein Mikrophon an dem jeweiligen Gerät und wer möchte, darf natürlich auch eine Kamera benutzen. Nähere Informationen erhalten Sie nach der Anmeldung.

Leitung: Dr. Birgit Teichmann

Anmeldung unter demenzpartner@nar.uni-heidelberg.de oder unter Tel.: 06221 548101. Maximale Teilnehmerzahl: 10 Personen.

Bei der Anmeldung bitte auch das gewünschte Datum angeben!

 

17.09.2020

Hengstberger-Preis für Dr. Anna Schlomann und Dr. Laura Schmidt

PRESSEMITTEILUNG Nr. 69/2020
An hervorragende Heidelberger Nachwuchswissenschaftler und Wissenschaftler-Teams wird auch in diesem Jahr wieder der Klaus-Georg und Sigrid Hengstberger-Preis vergeben. Als Team erhalten ihn Dr. Anna Schlomann vom Netzwerk Alternsforschung (NAR) und Dr. Laura Schmidt vom Psychologischen Institut sowie Dr. Lutz Greb und Dr. Dragoş-Adrian Roşca vom Anorganisch-Chemischen Institut. Die Auszeichnung ist mit 12.500 Euro dotiert. Das Preisgeld ist für die Durchführung eigener Symposien am Internationalen Wissenschaftsforum Heidelberg (IWH) vorgesehen.

International Perspectives on Aging & Technology: Combining Forces from Theory to Implementation
VERANSTALTUNGSTERMIN: 11.10. – 12.10.2021
Erfolgreiche Techniknutzung im höheren Lebensalter und die Einstellungen älterer Menschen gegenüber neuen Technologien sind vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und der weltweiten Digitalisierung von großem Forschungsinteresse. Das Hengstberger-Symposium „International Perspectives on Aging & Technology: Combining Forces from Theory to Implementation“ hat das Ziel, aktuelle Fragestellungen im Themenfeld Alter(n) und Technologien zusammenzuführen und mit nationalen wie internationalen Expertinnen und Experten zu diskutieren. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Verknüpfung von Theorien mit anwendungsorientierter Forschung sowie der Diskussion von innovativen Studiendesigns und Erhebungsmethoden, die direkt im Alltagssetting ansetzen, um die psycho-sozialen Aspekte von Techniknutzung im höheren Alter besser zu verstehen.

Damit verbunden sind z.B. auch die Fragen, inwiefern digitale Technologien soziale Partizipation im höheren Alter ermöglichen oder zu neuen gesellschaftlichen Ungleichheiten führen und wer von digitalen Angeboten und Interventionen z.B. in Bezug auf Gesundheitsverhalten tatsächlich erreicht wird. Aus interdisziplinärer Perspektive sollen relevante theoretische, methodische, ethische und forschungspraktische Aspekte aufgegriffen und diskutiert werden.

Neben der Präsentation und Diskussion aktueller Forschungsprojekte und -ergebnisse werden dazu auch Meta-Perspektiven in Bezug auf die verschiedenen Fragestellungen thematisiert und so eine Basis für zukünftige interdisziplinäre Kooperationen und Forschungsprojekte gelegt, https://www.uni-heidelberg.de/de/newsroom/hengstberger-preis-0

Schlomann
Dr. Anna Schlomann (Netzwerk AlternsfoRschung)
Tel: +49 (0)6221 54 81 09
E-Mail: schlomann@nar.uni-heidelberg.de
 

 

 


 

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Dr. Laura Schmidt (Psychologisches Institut)
Tel: +49 (0)6221 54 7297
E-Mail:

 

 

 

 

 

24.07.2020

Intelligente Allianzen. Assistenzroboter für mehr Lebensqualität im Alter

RUPERTO CAROLA 16/2020
Roboter können älteren Menschen helfen, möglichst lange ihre Mobilität und Unabhängigkeit zu bewahren. Auf diese Weise tragen die Maschinen entscheidend zum Erhalt der Lebensqualität im Alter bei. In Heidelberg arbeiten Wissenschaftler der unterschiedlichsten Disziplinen im Forschungsprojekt HeiAge gemeinsam an intelligenten Mobilitätssystemen, die speziell auf die Bedürfnisse der älteren Bevölkerung zugeschnitten sind.

https://heiup.uni-heidelberg.de/journals/index.php/rupertocarola/article/view/24190/17905

Kontakt I Prof. Dr. Hans-Werner Wahl I Tel. +49 6221 54 8127 I E-Mail: wahl@nar.uni-heidelberg.de

 

24.07.2020

Goldene Ehrennadel für Prof. Dr. Ursula Lehr

Die Gerontologin und ehemalige Familienbundesministerin Prof. Dr. Ursula Lehr erhält für ihr Lebenswerk auf dem Gebiet der Alternsforschung die Goldene Ehrennadel des Berufsverbands Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP). 1986 gründete Professor Lehr das Institut für Gerontologie an der Universität Heidelberg und 1995 das Deutsche Zentrum für Alternsforschung (DZFA) und legte damit den Grundstein für die Entwicklung der Alternsforschung in Heidelberg.

https://www.bdp-verband.de/presse/pm/2020/goldene-ehrennadel-fur-prof.-dr.-ursula-lehr.html

 

13.07.2020

Aktuelles Stellenangebot

Ausschreibung für eine wissenschaftliche Hilfskraft (w/m/d)
Für das Projekt Geko-transkult am Institut für Gerontologie der Universität Heidelberg wird zum 1.9.2020 mindestens eine wissenschaftliche Hilfskraft gesucht.  Die monatliche Stundenzahl beträgt bis zu 20 Stunden. Die Stellen sind zunächst für 6 Monate befristet, es besteht aber die Option der Verlängerung bis Projektende (voraussichtlich 31.10.2021). Eine längerfristige Zusammenarbeit wird angestrebt.

Minipfeil Rot zur Stellenbeschreibung

16.06.2020

THE RICHARD KALISH INNOVATIVE PUBLICATION ARTICLE AWARD 2020
Der diesjährige Richard-Kalish-Preis für Innovative Publikation der Gerontological Society of America (GSA) geht an den NAR-Direktor Prof. Dr. Hans-Werner Wahl. Der Alternspsychologe wird für seinen Artikel „A conceptual framework for studying COntext Dynamics in Aging (CODA)“ ausgezeichnet. Mit dem Richard-Kalish-Preis werden innovative und aufschlussreiche wissenschaftliche Veröffentlichungen zum Thema Altern und die Entwicklungspsychologie der Lebensspanne aus dem Bereich der Verhaltens- und Sozialwissenschaften gewürdigt. Die Preisverleihung findet im Rahmen des wissenschaftlichen GSA-Jahreskongresses im November 2020 in Philadelphia (USA) statt.

 

12.06.2020

Ältere Menschen: Es ist gesund, negativen Altersstereotypen in der Corona-Zeit entgegenzuwirken!

Deutsche Gesellschaft für Psychologie I Beitrag Hans-Werner Wahl I 11.06.2020
„Ältere Menschen haben ein höheres Sterblichkeitsrisiko auch ohne Vorerkrankungen. Sie sind besonders schutzbedürftig. Ältere Menschen sind tapfer. Anstatt die gesamte Bevölkerung sollte man ältere Bevölkerungsgruppen isolieren. Altersgrenzen sollten bei Triageentscheidungen herangezogen werden. Altersgrenzen dürfen bei Triageentscheidungen nicht herangezogen werden.“

Dies waren klassische und sich ständig wiederholende Aussagen, vor allem in der Anfangsphase der öffentlichen Pandemiekommunikation. Sollten ältere Menschen heute sagen: „Forget it“ oder „Schwamm drüber“? Die Psychologische Forschung zur Bedeutung von Altersstereotypen und Altersdiskriminierung sagt: Nein!

Kontakt I Prof. Dr. Hans-Werner Wahl I Tel. +49 6221 54 8127 I E-Mail: wahl@nar.uni-heidelberg.de

 

12.06.2020

Aktuelles Stellenangebot

Die LFK, Medienanstalt für Kommunikation für Baden-Württemberg mit Sitz in Stuttgart, hat zum frühestmöglichen Zeitpunkt eine Projektstelle (50% Teilzeit, TVL 13) als

Referent (m/w/d) Projektmanagement
für die Konzeption, Betreuung und Bear­beitung einer bundes­weit ausge­richteten, quanti­tativen Studie zur Erfas­sung des Medien­umgangs und der Lebens­situation von älteren und hoch­altrigen Menschen in Deutschland

befristet bis 31.12.2021 zu besetzen.
Die Stelle kann ggf. zusammen mit einer parallel ausge­schriebenen Stelle als Voll­zeit­stelle zusammen­gefasst werden

Minipfeil Rot zur Stellenbeschreibung

 

03.06.2020

Ältere Menschen im Corona-Abseits?

SWR1 SONNTAGMORGEN I 17.05.2020
In den Corona-Zeiten ist immer wieder von älteren, besonders gefährdeten Menschen die Rede. Das mag fürsorglich gemeint sein, aber viele Seniorinnen und Senioren fühlen sich verletzt und diskriminiert. Wie wichtig es ist, ältere Menschen nicht auf Verletzlichkeit zu reduzieren sowie negative Stereotype und Einstellungen gegenüber dem Alter zu hinterfragen, erzählt in seinem Interview der Alternspsychologe und NAR-Direktor Prof. Dr. Hans-Werner Wahl.

Kontakt I Prof. Dr. Hans-Werner Wahl I Tel. +49 6221 54 8127 I E-Mail: wahl@nar.uni-heidelberg.de

 

22.05.2020

Da läuft was schief!

BADISCHE NEUESTE NACHRICHTEN I BNN-Interview
Alternsforscher Prof. Dr. Wahl kritisiert Vereinfachungen des Altersbildes in der Corona-Krise und hofft auf eine neue Intergenerationen-Solidarität.

Kontakt I Prof. Dr. Hans-Werner Wahl I Tel. +49 6221 54 8127 I E-Mail: wahl@nar.uni-heidelberg.de

 

20.05.2020
 

Sturzpräventionstagung 2020

Liebe Freundinnen und Freunde des Netzwerks Alternsforschung,
die 4. Tagung der Bundesinitiative Sturzprävention (BIS) ist auf das Jahr 2021 verlegt worden!
Alle Informationen zur Tagung und zur Beitragseinreichung finden Sie unter: www.bis2020.de

Kontakt I Dr. Michael Schwenk I Tel. +49 6221 54 8248 I E-Mail: schwenk@nar.uni-heidelberg.de

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04.05.2020

Altern in Zeiten der COVID-19 Pandemie: Altersdiskriminierung vermeiden und generationsübergreifende Solidarität stärken


THE JOURNAL OF GERONTOLOGY: PSYCHOLOGICAL SCIENCES
Lesen Sie hier einen Vorabdruck des Editorials der Zeitschrift „The Journal of Gerontology: Psychological Sciences“ zum Thema „Altern in Zeiten der COVID-19-Pandemie: Altersdiskriminierung vermeiden und generationsübergreifende Solidarität stärken“.

Kontakt I Prof. Dr. Hans-Werner Wahl I Tel. +49 6221 54 8127 I E-Mail: wahl@nar.uni-heidelberg.de

 

17.04.2020

Diskriminierung im Alter: "Die Corona-Krise kann den Generationskonflikt verstärken"

FRANKFURTER RUNDSCHAU - Interview von Pamela Dörhöfer
Herr Wahl, in der Corona-Krise werden alte Menschen vor allem als „die Schwächsten der Gesellschaft“ und als „Risikogruppe“ wahrgenommen. Sie haben sich als Wissenschaftler stets für einen differenzierten Blick auf das Alter eingesetzt und dafür, das Altern nicht nur unter dem Gesichtspunkt des Verlustes von Gesundheit und Fähigkeiten zu betrachten. Stellt die derzeitige Debatte in dieser Hinsicht einen Rückschlag dar?

Hans-Werner Wahl: Natürlich ist es selbstverständlich, dass jetzt ältere und chronisch kranke Menschen geschützt werden müssen. Aber wir müssen sehr aufpassen, dass das heterogene, auch mit positiven Elementen versehene Altersbild nicht unter die Räder kommt in dem Sinne, dass diese riesige Gruppe von Menschen...

Kontakt I Prof. Dr. Hans-Werner Wahl I Tel. +49 6221 54 8127 I E-Mail: wahl@nar.uni-heidelberg.de

 

17.04.2020

Risiko am Alter festzumachen, ist hochproblematisch

MANNHEIMER MORGEN
Andreas Kruse, Gerontologe und Mitglied im Deutschen Ethikrat, sieht den Umgang mit alten Menschen in der Corona-Krise kritisch. Er warnt vor Diskriminierung und spricht sich dafür aus, im Einzelfall zu entscheiden. (Autor: Madeleine Bierlein)

Kontakt I Birgit Teichmann I Tel. +49 6221 54 8124 I E-Mail: teichmann@nar.uni-heidelberg.de

 

17.04.2020

Absage Abschlusskongress: "Menschen mit Demenz im Akutkrankenhaus"

Kongress Abgesagt WhiteAufgrund der nicht voraussehbaren Entwicklung der Coronavirusinfektionen mussten wir zu unserem Bedauern den Abschlusskongress „Menschen mit Demenz im Akutkrankenhaus“, der am 16.03.2020 stattfinden sollte, absagen.

Vereinzelte Institutionen haben bereits ihren Mitarbeitern die Teilnahme an internationalen sowie nationalen Kongressen untersagt. Sicherheit ist auch unsere größte Priorität. Zu unserem Kongress hatten sich vor allem Ärzte, Pflegekräfte und andere im Gesundheitswesen Tätige aus ganz Deutschland angekündigt, deren Ausfall durch Quarantäne und/oder Erkrankung kaum zu verkraften wäre. Letzteres wollen wir durch eine Verlegung des Termins der Abschlussveranstaltung unbedingt vermeiden. Einen neuen Termin werden wir erst nennen können, wenn die Situation besser voraussehbar ist, was zum jetzigen Zeitpunkt einfach nicht möglich ist.

Wir bitten Sie, die Unannehmlichkeiten, die durch die Absage aufgrund von Sicherheitsbedenken entstanden sind, zu entschuldigen. Wir hoffen, dass wir den Kongress zu einem anderen Zeitpunkt nachholen können und werden Sie rechtzeitig informieren, sobald ein neuer Termin feststeht.

Kontakt I Dr. Birgit Teichmann I Tel. +49 6221 54 8124 I E-Mail: teichmann@nar.uni-heidelberg.de

Foto: Adobe Stock

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17.04.2020

Das nächste NAR-Seminar zum Thema Ökonomische Aspekte des Älterwerdens findet voraussichtlich im Jahr 2021 statt!

  • Altern und Ökonomie: Was wir wissen – und was nicht
    Prof. Dr. h.c. Axel Börsch-Supan I Ph.D., Max Planck Institut für Sozialrecht und Sozialpolitik, München

  • Zweite Karriere oder letzte Chance? Existenzgründungen mit Lebenserfahrung
    Prof. Dr. Annette Franke I Evangelische Hochschule Ludwigsburg

  • Ökonomische Entscheidungen im höheren Lebensalter: Besser, schlechter oder einfach nicht vergleichbar mit dem früheren Leben?
    Prof. Dr. Christine Schwieren I Alfred-Weber-Institut für Wirtschaftswissenschaften, Universität Heidelberg

Kontakt I Taisiya Baysalova I Tel. +49 6221 54 8101

 

17.04.2020

Studienteilnehmende gesucht

Für ein aktuelles Forschungsprojekt des Bethanien-Krankenhauses werden noch Teilnehmende ab 45 Jahre gesucht.
Bei Interesse bitte melden.

Kontakt I Christian Werner I Tel. +49 6221 319 1760 I E-Mail: christian.werner@bethanien-heidelberg.de

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17.04.2020

Studie zur Wirkung neuer Interventionsprogramme

Wie lassen sich motorische Leistungen und räumliche Orientierung von Pflegeheimbewohnern/innen verbessern?
Das Netzwerk AlternsfoRschung (NAR, Universität Heidelberg) ist in Kooperation mit dem Institut für Sport und Sportwissenschaft (ISSW, Universität Heidelberg) an dem umfangreichen Verbundprojekt über Dr. Michael Schwenk (Studienleiter Heidelberg), Dr. Carl-Philipp Jansen und Katharina Gordt beteiligt. Aufgabe des Heidelberger Projektteams ist die Mitentwicklung und Durchführung der Intervention sowie die hochwertige Messung von Interventionseffekten über innovative, sensor-basierte Verfahren zur objektiven Erfassung der körperlichen Aktivität und motorischen Leistung. Weitere Partner im Verbundprojekt sind das Institut für Psychologie und Ergonomie der Technischen Universität Berlin (Verbundleitung, PD Dr. Bettina Wollesen und Prof. Dr. Klaus Gramann) und das Institut für Sport- und Bewegungswissenschaften der Universität Duisburg-Essen (Prof. Dr. Thomas Mühlbauer). Die Projektlaufzeit beträgt 3 Jahre (Beginn November 2019).

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Das PROfit Projekt wird durch die Techniker Krankenkasse gefördert.
Für die Studie sollen im Raum Heidelberg größere Pflegeheime mit möglichst mehr als 100 Bewohnern einbezogen werden. Interessierte Pflegeheime sind in der Studie ab sofort hochwillkommen.

Kontakt I Dr. Michael Schwenk I Tel. +49 6221 54 8248 I E-Mail: schwenk@nar.uni-heidelberg.de

 

17.04.2020

Studienteilnehmende gesucht

Für eine unserer aktuellen Studien werden noch Teilnehmende zwischen 65 und 80 Jahren gesucht.
Wer Lust hat, an einem Spanisch-Sprachkurs für Anfänger (ohne Vorkenntnisse) teilzunehmen, meldet sich bei:

Kontakt I Judith Großmann I Tel. +49 6221 54 8128 I E-Mail: speak@nar.uni-heidelberg.de

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17.04.2020

Sonderausgabe "Menschen mit Demenz im Akutkrankenhaus"

Pic ZeitschriftZEITSCHRIFT FÜR GERONTOLOGIE+GERIATRIE
Seit nunmehr 16 Jahren richtet die Robert Bosch Stiftung ihre Förderung darauf aus, einen möglichst guten Umgang mit der Erkrankung Demenz zu finden und Betroffene und Angehörige in ihrem „Leben mit Demenz“ zu unterstützen. Um Krankenhausaufenthalte für Patienten mit der Nebendiagnose Demenz schonender zu gestalten, hat die Robert Bosch Stiftung im Jahr 2012 das Programm „Menschen mit Demenz im Akutkrankenhaus“ ins Leben gerufen sowie 2016 das Graduiertenkolleg „Menschen mit Demenz im Akutkrankenhaus“ am Netzwerk Alternsforschung der Universität Heidelberg.

Die wissenschaftliche Leitung liegt bei Prof. Dr. Dr. h.c. Andreas Kruse, Prof. Dr. Dr. h.c. Konrad Beyreuther, PD Dr. Jürgen Bauer und Dr. Birgit Teichmann. Ziel des Graduiertenkollegs ist
die Erforschung innovativer Ansätze für den Umgang mit Demenz im Akutkrankenhaus. Durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit im Kolleg sollen neue wissenschaftliche Erkenntnisse zur Förderung der Lebensqualität von Menschen mit Demenz während und nach dem Aufenthalt im Akutkrankenhaus erarbeitet werden.

Das Supplement der Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie, gefördert von der Robert Bosch Stiftung, stellt damit die optimale Plattform dar, um gewonnene wissenschaftliche Erkenntnisse und deren Translationsprojekte einer Öffentlichkeit zugänglich zu machen, die sowohl aus Praktikern als auch aus Wissenschaftlern besteht.

Heftherausgeber I Birgit Teichmann, Jürgen M. Bauer, Konrad Beyreuther und Andreas Kruse

Kontakt I Dr. Birgit Teichmann I Tel. +49 6221 54 8124 I E-Mail: teichmann@nar.uni-heidelberg.de

 

17.04.2020

Konferenz zum Thema "Gesundheit und Lebensqualität im Alter"

 

Pic KonferenzVor 40 Jahren erschien Prof. Dr. Ursula Lehr's "Interventionsgerontologie" (1979).

Eine Konferenz zum Thema "Gesundheit und Lebensqualität im Alter: Bedeutung verhaltensbezogener Interventionen in der Versorgung" anläßlich 40 Jahre Interventionsgerontologie, fand statt am Donnerstag, 24.10.2019, in der Repräsentanz der Robert Bosch Stiftung in Berlin.


Kontakt I
Prof. Dr. Hans-Werner Wahl I Tel. +49 6221 54 8127 I E-Mail: interventionskonferenz@nar.uni-heidelberg.de

 

 

 

 

 

 

17.04.2020

Fehlerhafte Proteinfaltung als Alzheimer-Risikomarker - bis zu 14 Jahre vor der Diagnose

DKFZ | Nr. 46
Der Nachweis einer fehlerhaften Faltung des Proteins Amyloid-β im Blut zeigt bei symptomfreien Menschen, die später tatsächlich Alzheimer entwickelten, ein deutlich erhöhtes Erkrankungsrisiko an – bis zu 14 Jahre vor der klinischen Diagnose der Demenz. Die Amyloid-β-Faltung erwies sich anderen untersuchten Risikomarkern als überlegen. Dies zeigten Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ), von der Ruhr-Universität Bochum (RUB), vom Krebsregister des Saarlands und vom Netzwerk Alternsforschung der Universität Heidelberg.

Kontakt I Hannah Stocker I Tel. +49 6221 54 8120 I E-Mail: stocker@nar.uni-heidelberg.de

A.K.: E-Mail
Letzte Änderung: 22.09.2020
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