LiFE-is-LiFE

 

Förderer:
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Laufzeit:
2017-2020

Thema:
Lifestyle-integrated Functional Exercise (LiFE) zur körperlichen Aktivitätsförderung und
Sturzprävention älterer Menschen: Multizentrische Studie zum Vergleich eines gruppenbasierten- und individuell vermittelten LiFE Programms im Hinblick auf Effektivität und Kosten.

Projektbeschreibung: Das Lifestyle-integrated Functional Exercise Training (LiFE) ist ein relativ neuer, evidenzbasierter Ansatz zur Sturzprävention und zur Förderung eines aktiven Lebensstils. Im Gegensatz zu strukturierten Trainingsprogrammen LiFE-Übungen in alltägliche Tätigkeiten wie Küchenarbeit, Zähneputzen oder Einkaufen integriert. Bislang wird LiFE individualisiert über sieben Hausbesuche eines speziell ausgebildeten LiFE Trainers vermittelt, was mit relativ hohen Kosten verbunden ist. Das Projekt LiFE-is-LiFE untersucht, ob eine kostensparendere Gruppen-basierte Variante (gLiFE) genauso wirksam ist wie das originale individuell vermittelte LiFE Programm (iLiFE). Zu diesem Zwecke werden 300 Personen in eine multizentrische randomisierte, kontrollierte Nicht-Unterlegenheitsstudie (non-inferiority) eingeschlossen. Messungen werden zu Beginn, nach 6 und 12 Monaten durchgeführt. Primärer Endpunkt ist die Sturzrate, adjustiert für das körperliche Aktivitätsniveau gemessen über Bewegungssensoren. Des Weiteren werden einer Reihe von gesundheitsökonomischen, funktionellen, und psychosozialen Variablen erfasst. Die Studie soll die flächendeckende Implementierung des LiFE Programms in Deutschland voranbringen und Ausgangspunkt zur Etablierung einer standardisierten nationalen LiFE Trainer Ausbildung sein (Entwicklung eines Curriculums). Das interdisziplinäre LiFE-is-LiFE Consortium besteht aus erfahrenden Partnern in den Bereichen Sportwissenschaften, Gerontologie, Geriatrie, Biometrie, Medizintechnik und Gesundheitsökonomie.

Projektpartner: 
Dr. Michael Schwenk, NAR, Universität Heidelberg (Projektleitung)
Dr. Carl-Philipp Jansen, NAR, Universität Heidelberg (Projektkoordination)
Prof. Dr. Clemens Becker, Robert-Bosch-Krankenhaus Stuttgart
Dr. Jochen Klenk, Universität Ulm
Prof. Dr. Hans-Helmut König, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

Kooperationspartner:
Prof. Dr. Lindy Clemson, University of Sydney
Prof. Hans-Werner Wahl, NAR, Universität Heidelberg
Dr. Laura Schmidt

kutsubinas: E-Mail
Letzte Änderung: 28.08.2017
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