Neues aus dem Kolleg

01.10.2015

Promotion der NAR-Kollegiatin Susanne Dick

Dick Susanne Disp

 


Susanne Dick hat am 03.07.2015 ihre Promotion im Fach Musikwissenschaft abgeschlossen. Sie führte eine empirische Studie über die Aktivität und Produktivität professioneller Musiker im Dritten Lebensalter durch. Die Arbeit wurde mit summa cum laude bewertet.

 

 

 

 

 

 
13.012015

NAR-Kollegiatin Carmen Grimm besuchte im Rahmen ihrer Dissertation Entwicklungsprojekte für ältere Personen in Peru

Grimm Carnavales

​Carmen Grimm, zurzeit Kollegiatin im NAR-Kolleg, führte dieses Jahr eine 5-monatige Feldforschung in den peruanischen Anden durch. Der Aufenthalt war Teil ihrer ethnologischen Dissertation zum Thema Konzepte über das Alter und ältere Personen in der Entwicklungszusammenarbeit. Carmen Grimm besuchte für diesen Teil ihrer Feldforschung zwei peruanische Nichtregierungsorganisationen, die in den Anden Hilfsprojekte für die Zielgruppe älterer Personen durchführen.

Längere teilnehmende Beobachtungen ermöglichten es Carmen Grimm, auch in informellen Gesprächen – neben formellen Interviews – und durch Beobachtungen viel über das Leben älterer Personen zu erfahren. Sehr prägend für die Orte, in denen die Projekte durchgeführt werden, ist die Landwirtschaft, in der Knollenfrüchte eine große Rolle spielen, wie beispielsweise Kartoffeln aber auch in Deutschland unbekannte Sorten wie Maswa oder Oca. Das zeigt sich in einer unheimlichen biologischen Vielfalt (wie zum Beispiel Kartoffeln in allen Formen und Farben). Auch die unterschiedlichen Phasen im Jahreszyklus (hier auf dem Foto Carnavales (Karneval)) sind von Aussaat- und Erntezeiten strukturiert.

Grimm Lilakartoffel

Nicht zuletzt hängen auch Wahrnehmungen des eigenen Alters stark mit der Möglichkeit zusammen, als alter Mensch noch die eigenen Äcker bewirtschaften zu können. Das macht deutlich, wie sehr Altersbilder von ihrem jeweiligen kulturellen und umweltspezifischen Kontext beeinflusst sind.

 

 

 
 
 
 
21.01.2014

Erste Promotion am Institut für Physikalische Therapie, Prävention und Rehabilitation

Universitätsmedizin, Mainz: Am 10. Dezember 2013 hat Antonia Diegisser erfolgreich ihr Promotionsverfahren zum Doktor der physiologischen Wissenschaften abgeschlossen. Sie ist damit die erste Physiotherapeutin (MSc), die im neu gegründeten Institut für Physikalische Therapie, Prävention und Rehabilitation der Universitätsmedizin Mainz promoviert wurde. Von 2010 – 2013 war Frau Diegisser als Stipendiatin der Klaus-Tschira Stiftung und Mitglied im Kolleg des Netzwerks Altersforschung der Universität Heidelberg, sowie als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Institut für physikalische Therapie, Prävention und Rehabilitation der Universitätsmedizin Mainz
tätig.

Der Titel der Dissertation lautet:

"Der Einfluss von Wirbelsäulenschmerz, Wirbelsäulenstatik und Wirbelsäulenbeweglichkeit auf das Sturzrisiko - eine Evaluation von Osteoporose-Patienten"

Wir gratulieren Frau Diegisser ganz herzlich zu dieser ausgezeichneten Leistung. Die Ergebnisse ihrer Arbeit werden u.a. beim Physiokongress 2014 in Stuttgart vorgestellt.

 
18.12.2012

NAR-Kolleg Retreat 2012 - Das diesjährige NAR-Kolleg Retreat fand vom 05.- 08.12.2012 in Hegne statt

Gruppe Nar Hegne2012

Die Teilnehmer nahmen an Workshops teil, die von einem Promotionscoach geleitet wurden. Nach Wünschen der Teilnehmer wurden die Workshops aufgeteilt in Verbesserung des Zeitmanagements, Motivation, Kommunikationsfähigkeiten und Karrierenzukunftsplanung. Während der Workshops hatten die Kollegiaten die Möglichkeit sich besser kennen zu lernen und von der Erfahrung des Einzelnen zu profitieren. Einen der Tage verbrachte die Gruppe mit einem Ausflug zum Weihnachtsmarkt in Konstanz.

Das Retreat fand in einer warmen, freundlichen Atmosphäre statt. Die Workshops waren sehr hilfreich in Bezug auf die einzelnen Doktorarbeiten der Teilnehmer. Zusätzlich half das Retreat die Gruppendynamik zwischen den Kollegiaten zu verbessern.

 

 

 

05.11.2012

Neues Mitglied im NAR-Kolleg: Ethnologin Carmen Grimm

Im September 2012 hat Carmen Grimm als NAR-Kollegiatin mit ihrer Dissertation zum Thema Altersbilder begonnen. Carmen Grimm studierte Ethnologie, Psychologie und Anglistik an der Universität Heidelberg und der Universität Oslo. Während des Studiums arbeitete sie unter anderem als Wissenschaftliche Hilfskraft und in ethnologischen Museen.

Altersbilder sind Vorstellungen vom Alter, vom Altern und von alten Menschen, die sowohl auf individueller als auch auf gesellschaftlicher Ebene existieren. Sie beeinflussen die Art und Weise, wie das Alter thematisiert und wie mit alternden Personen umgegangen wird. Im Dissertationsprojekt sollen solche Konzepte des Alters und deren Auswirkungen auf institutioneller Ebene mithilfe ethnografischer Methoden untersucht werden.

 
16.04.2012

Neue Mitglieder im NAR-Kolleg kommen aus dem Bereich Epidemiologie und Musikwissenschaft

Bereits am 01. November 2011 hat Aysel Muezzinler mit ihrer Dissertation zum Thema „Verbindung von Leukozyt Telomerlängen zu altersbedingten Krankheiten und funktionellen Beeinträchtigungen“ begonnen. Aysel Muezzinler kommt ursprünglich aus Zypern und hat nach ihrem Grundstudium in biomedizinischer Wissenschaft an der University of Manchester ihren Master in Epidemiologie am Imperial College in London absolviert.

Am DKFZ in der Abteilung für klinische Epidemiologie und Alternsforschung unter der Leitung von Prof. Dr. Hermann Brenner, arbeitet Aysel Muenzzinler an ihrer Dissertation  und richtet zusätzlich ihre Forschung auf den Zusammenhang von Telomerlängen und Faktoren der Lebensführung wie Rauchen, Adipositas und sozialökonomischen Status in unterschiedlichen älteren Altersgruppen. Für die Messung von Telomerlängen werden Blutproben der ESTHER Studie herangezogen. 

Telomere sind genarme Regionen am Ende von Chromosomen, die sich bei jeder Zellteilung kürzen. Die Länge von Telomeren wird durch Vererbung und Umwelteinflüsse bestimmt. Faktoren wie Rauchen und Entzündungen, die oxidativen Stress innerhalb der Zellen ansteigen lassen, sind die Ursache für die Kürzung von Telomeren. Telomerlängen werden als potentielle Biomarker angesehen, weil sie von Umwelteinflüssen sowie Vererbung beeinflusst werden. Daher spiegeln sie den biologischen und physiologischen Zustand eines Menschen genauer wider als chronologisches Alter. 

Besonders in der älteren Population sind die derzeitigen Ergebnisse in dem Feld der spezifischen Beziehung von Telomerlängen zu Krankheiten und Lebensstilfaktoren widersprüchlich und spärlich. Daher wird diese Forschung zur Klärung der Beweise, dass Telomerlängen als Biomarker des Alterns genutzt werden können, beitragen.

 

Seit Februar 2012 ist Susanne Dick (M.A.) Mitglied des NAR-Kollegs. Sie studierte unter anderem Musikwissenschaften an der Hochschule für Musik Detmold und an der Universität Paderborn und arbeitete als Lehrerin und wissenschaftliche Hilfskraft. Seit 2010 ist sie Doktorandin am Institut für Begabungsforschung in der Musik (Universität Paderborn) bei Prof. Dr. H. Gembris.

Ihr Forschungsschwerpunkt ist die musikalische Entwicklung und Begabung im höheren Erwachsenenalter. In dem empirischen Dissertationsprojekt geht sie in Anlehnung an psychologische Konzepte über die Aktivität und Produktivität im Alter der Frage nach, welche musikalischen und andere Aktivitäten professionelle Orchestermusiker im Rentenalter ausüben.

 

10.10.2011

NAR-Kollegiatin Birgit Kramer hält Vortrag bei der American Academy of Arts and Sciences und am Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Cambridge, USA

Birgit Kramer, derzeit Kollegiatin im NAR-Kolleg, hielt auf Einladung des Massachusetts Institute of Technology einen Vortrag bei der American Academy of Arts and Sciences. Das „Alzheimer‘s Immunotherapy Program“ von Jansson Alzheimer Immunotherapy and Pfizer Inc. veranstaltete am 20. September einen Kongress mit dem Thema „Progress through Collaboration: Addressing the needs of Alzheimer’s disease with innovation“. Linkpfeil weiter

 

26.09.2011

NAR-Kollegiat Christian Stock erhält renommierten Forschungspreis

Christian Stock, Wissenschaftler am Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg, erhielt den mit 15 000 Euro dotierten Endoskopie-Forschungspreis 2011. Die Deutsche Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) und die Olympus Europa Stiftung Wissenschaft fürs Leben vergeben den Forschungspreis für herausragende Leistungen von Nachwuchswissenschaftlern auf den Gebieten der Grundlagenforschung oder der klinischen Forschung im Bereich Endoskopie. Linkpfeil weiter

 



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Letzte Änderung: 01.10.2015
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