NAR-Kollegiaten

Kurzlebenslauf

Boch2

Dipl.-Geront., Dipl.-Soz.päd. Katrin Boch

Netzwerk AlternsfoRschung
Bergheimer Straße 20
69115 Heidelberg

Tel: +49 (0)6221 54 81 39
boch@nar.uni-heidelberg.de

Fellows: Prof. Dr. Andreas Kruse, N.N.

 

„Ich bin bereit jeden Tag zu gehen – nur heute und morgen nicht!“ - Hundertjährige zwischen Lebensende und Lebenswille

Im Rahmen der Zweiten Heidelberger Hundertjährigen-Studie soll der Frage nachgegangen werden, wie Menschen im Alter von hundert Jahren mit der eigenen Endlichkeit umgehen. Die Gruppe der Hundertjährigen ist die am schnellsten wachsende Altersgruppe in der Bevölkerung und so wird es in Zukunft keine Seltenheit mehr sein, dieses extrem hohe Alter zu erreichen. Jedoch stellt die Nähe zum eigenen Tod im Alter von hundert Jahren mit Sicherheit eine Grenzsituation für die Hochaltrigen dar. Zudem ist das Leben häufig geprägt von Verlusterleben sowohl auf physischer wie auch sozialer Ebene.

Die qualitative Auswertung von Interviews mit Hundertjährigen zum Thema Lebensende soll folgende Fragen beantworten:

1. Wie gehen Hundertjährige mit der eigenen Endlichkeit um?

2. Welche Bewältigungsmechanismen und psychologischen Ressourcen stehen in diesem hohen Alter angesichts des Todes zur Verfügung?

3. Welche Auswirkungen auf den Lebenswillen, das Handeln und Wohlbefinden der Hundertjährigen ergeben sich hieraus?

4. Welche gesellschaftspolitischen Anforderungen erwachsen aus den Ergebnissen?

 

Forschungsschwerpunkte

  • Hochaltrigkeit / Hundertjährige
  • Menschenbild in der Gerontologie
  • Fragmenthaftigkeit des Lebens

 

Publikationen

  • Boch, K. (2011). "Ich könnte Bäume ausreißen..." Über die Notwendigkeit eines neuen Menschenbildes für das Alter. Die Hospiz Zeitschrift, 13, 19-23.

 

 

Kurzlebenslauf

2001-2005 Diplom in Sozialpädagogik/Sozialarbeit an der Fachhochschule für Sozialwesen Mannheim
2008-2010 Diplom in Gerontologie an der Universität Heidelberg
2011-2013 Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin in der Zweiten Heidelberger Hundertjährigen-Studie am Institut für Gerontologie der Universität Heidelberg
seit 8/2013 Stipendiatin des NAR-Kollegs

 

 

 

 

 

 

 

Seitenbearbeiter: E-Mail
Letzte Änderung: 05.02.2014
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