Pflegewissenschaft

Eckstein Gr
Claudia Eckstein - Pflegewissenschaftlerin M.A.

Netzwerk AlternsfoRschung
Bergheimer Straße 20
69115 Heidelberg

Tel: +49 (0)6221 54 8128
eckstein@nar.uni-heidelberg.de

Fellows: PD Dr. Heinrich Burkhardt

 

Demenzspezifische Frührehabilitation im Akutkrankenhaus – Delirprävention/ Delirmanagement

Kognitiv eingeschränkte und demenziell erkrankte Menschen zählen zu den besonders vulnerablen Personengruppen im Akutkrankenhaus. Aufgrund ihrer eingeschränkten kognitiven Reserven entstehen besondere Versorgungsbedarfe. Darüber hinaus sind sie besonderen Risiken, bspw. ein Delir zu entwickeln, ausgesetzt. Das klinische Bild des Delirs zeigt sich in den drei Hauptsymptomen der Aufmerksamkeits- und Bewusstseinsstörung sowie einer eingeschränkten kognitiven Leistung. Letzteres Symptom lässt sich nur erschwert von einer bereits vorbestehenden Erkrankung mit kognitiver Symptomatik unterscheiden. Dies hat zur Folge, dass sowohl die Detektion, Prävention und Behandlung von Delirien im Akutkrankenhaus höchst bedeutsam sind. Im Kontext dieser komplexen und vielschichtigen Anforderungen werden im Rahmen der Dissertation nachhaltige und innovative Lösungsstrategien für gefährdete und betroffene Menschen sowie für betreuende und behandelnde Personen erarbeitet.

 

Publikationen

  • Eckstein, Claudia; Bonse-Rohmann, Matthias; Riedel, Annette (2015): Primäre akademische Qualifizierung der Pflegeberufe. Praktische Studieninhalte und -methoden neu denken. 6. DGP Hochschultag (16.10.2015), Freiburg.
  • Huber, Josef M.; Eckstein, Claudia; Riedel, Annette; Kimmerle, Birte; Ruhland, Eva; Bonse-Rohmann, Mathias (2016). Bildungsübergänge durch Tutorien erfolgreich gestalten. Den Aufbau von Handlungskompetenz prinzipienorientiert und durch Reflexion in Peergruppen begleiten. PADUA (2016), 11: 1, 45-51.
  • Simon, Anke; Eckstein, Claudia; Heeskens, Katrin; Flaiz, Bettina; Kienle, Ulrike. (2016): Berufliche Perspektiven durch Kontaktstudiengänge. Wissenschaftliches Weiterbildungskonzept für beruflich qualifizierte Pflegefachpersonen als niederschwelliges Studieneinstiegsangebot. In: DGWF Hochschule und Weiterbildung, 01/2016, S. 27-33.
  • Eckstein, Claudia (2016): Berufsqualifizierende Pflegestudiengänge. Impulse zur Optimierung der klinischen Studienanteile. Lage: Jacobs-Verlag.
  • Simon, Anke; Eckstein, Claudia; Heeskens, Katrin; Flaiz, Bettina; Kienle, Ulrike (2016): Bridging the Gap. 14 – 16.09.2016 DGWF Jahrestagung 2016, Wien.
  • Simon, Anke; Eckstein, Claudia, Heeskens, Katrin; Flaiz, Bettina; Kienle, Ulrike (2016): Pflegefachpersonen der Generation X. 7. DGP Hochschultag (07.10.2016), Bremen.

 

Auszeichnungen

  • Studienpreis, (2014) für die beste Bachelorthesis „Zur Bedeutsamkeit der Professionalisierung in der berufspraktischen Pflegeausbildung -aktuellen und künftigen Herausforderungen am Lernort Praxis lösungsorientiert begegnen-
  • Preis der Stadt Esslingen (2014) für den besten Studienabschluss Bachelor Pflegepädagogik
  • BMBF-Aufstiegsstipendien im Zeitraum von 2010-2015

 

Kurzlebenslauf

seit 2017   Stipendiatin des Graduiertenkollegs „Menschen mit Demenz im Akutkrankenhaus“, Universität Heidelberg
2015 - 2016   Wissenschaftliche Mitarbeiterin,  Duale Hochschule Baden-Württemberg, Projekt OPEN
2014 - 2015    Studentische Hilfskraft, Hochschule Esslingen, Projekt ANKOM
2014 - 2015   Masterstudium Pflegewissenschaft, Hochschule Esslingen      
2010 - 2014   Bachelorstudium Pflegepädagogik, Hochschule Esslingen
1999 - 2015   Tätigkeit als Gesundheits- und Krankenpflegerin (Unfallchirurgische Notaufnahme, Intermediate Care) und klinische Lehrkraft/ Praxisanleiterin an der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege, Klinikum Ludwigsburg (für die Bereiche der Klinik für Unfallchirurgie, Klinik für Neurochirurgie, Klinik für Innere Medizin – Gastroenterologie)
1996 - 1999   Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin, Klinikum Ludwigsburg

 

 

 

 

 

 

 

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Letzte Änderung: 18.07.2017
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